Schweres Erdbeben erschüttert USA: Pentagon evakuiert

Ein schweres Erdbeben der Stärke 5,9 hat die Ostküste der USA erschüttert. Die Schwankungen waren von Maine im Norden bis North Carolina im Süden zu spüren. Über mögliche Opfer ist bislang nichts bekannt.

Um 13:51 Ortszeit am Nachmittag bebte an der Ostküste der USA die Erde. Das Epi-Zentrum soll sich 40 Meilen nördlich von Richmond befunden haben, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Virginia. Das Weiße Haus, das Kapitol und das Pentagon wurden evakuiert. In New Jersey, North Carolina und Ohio waren ebenso zum Teil heftige Vibrationen zu spüren.

Auch die Häuser in New York City schwankten kurze Zeit. Regierungsgebäude der Stadt, darunter das Rathaus, wurden evakuiert. Ebenso wurden die Flughäfen Kennedy International Airport und Newark Liberty International Airport lahmgelegt. Die U-Bahn soll allerdings weiter planmäßig fahren.

Atomkraftwerke nicht betroffen, meldet die zuständige Behörde

Eine Kernkraftanlage nahe Virginia wurde automatisch offline genommen in der Folge des Erdbebens und hält nun mit vier Diesel-Generatoren den Kühlbetrieb aufrecht, wird gemeldet. „Soweit wir wissen, alles sicher ist“, so ein Sprecher der Atomregulierungsbehörde. Sieben Atomkraftwerke an der Ostküste hätten zwar ungewöhnliche Ereignisse, so die Behörde weiter. Dies sei aber nur die am wenigsten ernste von vier Not-Benachrichtigungen.

Hier ein Eindruck vom Weißen Haus während der Vibrationen:

http://www.youtube.com/watch?v=IQUTltcIHV4

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