Amy Winehouse Stiftung: Domainkäufer schlägt zurück

Martin McCann, der Mann, der die Namensrechte an der AmyWinehouseFoundation.com erworben hat, schlägt zurück. Nachdem Mitch Winehouse Spendengelder an die Fans zurückgeben musste, will er, dass sich die Familie der verstorbenen Souldiva dafür entschuldigt, ihn öffentlich unter Druck zu setzen. Sonst würde man zu gar keiner Einigung kommen.

Es hatte nur wenige Tage gedauert bis ein bisher Unbekannter das große Geschäft mit dem Namen der am 23. Juli verstorbenen Sängerin Amy Winehouse witterte. Nachdem  Mitch Winehouse auf ihrer Beerdigung bekannt gab, im Namen der Toten eine Stiftung zu gründen, schlug der in West-London ansässige Geschäftsmann zu. Er sicherte sich die Domain „AmyWinehouseFoundation.com“, unter der Mitch die Wohltätigkeitsorganisation gründen wollte. Die Folge: Der muss bereits gezahlte Spenden der Fans zurückgeben. Ein entsprechendes Bankkonto könne er nicht eröffnen. Er weiß schlicht nicht, wohin damit.

Mitch Winehouse soll sich bei Martin McCann entschuldigen

Mitch Winehouse hatte darauf hin angekündigt, den Käufer öffentlich unter Druck zu setzen, um ihn so zur Herausgabe der Domain zu bewegen. „Wir müssen Druck auf diesen Dummkopf ausüben, der den Namen unserer Stiftung gestohlen hat“, twitterte er vor lauter Zorn über das Geschehen. „Unsere Anwälte sind dran, aber das braucht Zeit.“ Inzwischen ist nun der Name des Unbekannten öffentlich geworden. Doch Martin McCann will von einer vermeintlichen Skrupellosigkeit so gar nichts wissen. Ganz im Gegenteil fordert er nun eine Entschuldigung für das Verhalten der Familie. Sonst käme man zu „überhaupt (gar) keiner Übereinkunft“.

Wass war passiert? Nachdem McCann, der weder Amy Winehouse noch ihren Vater jemals kennen gelernt hat, die Internetadresse „Amywinehousefoundation.com“ gekauft hatte, ließ er diese am 2. August im britischen Handelsregister als GmbH eintragen. Dafür bezahlte er in 160 britische Pfund (umgerechnet rund 180 Euro) und blockierte so Pläne der Familie Winehouse.

Martin McCann: Emotionen haben im Geschäft nichts verloren

Jetzt gibt er sich jedoch unschuldig: „Ich nutze gar nichts aus. Ich habe einfach den Domain-Namen gekauft. Jeder hätte das tun können“, ließ er in den britischen Medien wissen. „Dazu braucht’s nur einen Mouse-Klick. Ich schäme mich nicht und mir ist das nicht peinlich. Löst euch von Emotionen und denkt ans Geschäft.“ Die Verstorbene sei schließlich nicht die einzige Amy Winehouse auf der Welt.

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