Sprengsatz explodiert: 15 türkische Soldaten verletzt  

Mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation PKK haben am Donnerstag in unmittelbarer Nähe eines Konvois, der Truppen nach Hakkari im Südosten der Türkei bringen sollte, Sprengstoff detonieren lassen. 15 Soldaten wurden verletzt. Zwei befinden sich in kritischem Zustand.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Sprengsatz via Fernbedingung gegen sieben Uhr morgens gezündet. Die Explosion beschädigte einen Kleinbus, in dem sich zahlreiche Soldaten befanden. Weitere Details sind bis dato nicht bekannt.

Die PKK hat ihre Angriffe auf das türkische Militär im vergangenen Monat intensiviert. Seither kamen mehr als 40 Sicherheitskräfte ums Leben. Als Reaktion auf die Attacken startete die türkische Regierung zahlreiche Vergeltungsschläge. Mehrmals wurden nach mehr als einem Jahr Pause wieder Ziele im Nordirak aus der Luft angegriffen.

Kompromisslose Haltung im Kampf gegen die PKK

Nach Angaben der Militärs wurden während der sechs Tage andauernden Luftoffensiven rund 100 PKK-Mitglieder getötet. Die PKK hingegen spricht nur von drei umgekommenen Kämpfern. Kurdische Offizielle gaben an, dass allein am vergangenen Sonntag sieben Irakis ums Leben gekommen sein sollen.

Die erhöhten militärischen Aktivitäten markieren eine Rückkehr zu einer kompromisslosen Haltung im Kampf gegen die PKK, nachdem Bemühungen um eine Beilegung des 27-jährigen Konflikts gescheitert waren.

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