Warum Steve Jobs Vorbild für jeden Unternehmer ist

Die Nachricht vom Rückzug Steve Jobs traf Apple-Fans, Anleger, aber auch die meisten Mitarbeiter des Megakonzerns völlig unvermittelt. Der mediale Aufschrei war groß. Die Börsenwerte reagierten sofort. Wie kein anderer ist der 55-Jährige mit dem Unternehmen verwoben. Und das aus gutem Grund.

Detailversessenheit, Kontrollwut, cholerische Ausbrüche – das alles zeichnete den geistigen Vater von iPhone, iMac und vielem mehr aus. Der Technologiefreak, der das Unternehmen Mitte der 70er Jahre in einer Garage gründete, entwickelte sich zur Ikone nicht nur unter den Fans der Apple-Produkte, sondern auch bei gestandenen Unternehmern.

Steve Jobs überließ nichts dem Zufall

Dass Jobs zum Vorbild wurde, kommt nicht von ungefähr, meint auch Georg Holzer. Der Technologie-Experte und Blogger  ist sich sicher, dass er so weit gekommen ist, weil er „hart an jedem Produkt gearbeitet hat, während andere Silicon-Valley-Millionäre von Party zu Party geeilt sind“. Besonders hervorgetan habe sich der seit Jahren Erkrankte durch seine „Liebe zum Detail, seine Besessenheit, seine Akribie und sein Bestreben, nichts dem Zufall zu überlassen“.

Doch bei aller Konzentration auf die aktuelle Arbeit habe er wie kein anderer die strategische Ausrichtung von Apple geprägt. Er, lobt Holzer weiter, hätte immer die Vision gehabt, welcher Schritt in einem größeren Zusammenhang richtig sei. „Ob es nach Steve Jobs noch jemanden geben wird, der das kann, ist eine offene Frage. Langfristig ist Steve Jobs schwer zu ersetzen.“

Mehr hier:

Sorge um Steve Jobs: Spekulationen über Rücktrittsgrund

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.