Verenas Beerdigung: Die Tränen der Stars waren echt

Jetzt ist Verena endgültig Geschichte. Mit einer bewegenden Trauerfeier verabschiedeten sich Freunde und Familie. Das GZSZ-Ensemble musste da nicht einmal besonders proben. Die Emotionen strömten nur so über.

Isabell Horn, die in der Serie Verenas Schwester Pia verkörperte und auch im realen Leben eng mit Susan Sideropoulos befreundet ist, bringt auf den Punkt, was wohl die meisten Kollegen während des Drehs gespürt hatten. „Das geht ganz schön unter die Haut“, fasst sie die Szenen zusammen, in denen auch einige bereits verschwundene Charaktere wieder auftauchten. Es hätte tolle Musik gegeben, auch die Kapelle, in der gedreht wurde sowie der Friedhof seien echt. „Das ist irgendwie krass.“

Janina Uhse kann ihre Tränen nicht zurückhalten

„Es sind relativ viele Leute hier, natürlich viel mehr Komparsen als eigentlich Leute vom Cast. Ich glaube, alles in allem sind wir so an die 80 heute“, versucht Daniel Fehlow, der in der Serie den Witwer Leon Moreno spielt, die Situation noch ganz nüchtern zu beschreiben. Doch Jasmin alias Janina Uhse, meint: „Irgendwie ist es schon ein bisschen traurig, sogar ziemlich traurig.“ Der ganze Dreh sei für sie total emotional. Die Musik im Hintergrund tue ihr Übriges. Da sie selbst ohnehin „eine kleine Heulsuse“ sei, gesteht sie auch ganz unverblümt: „Die Tränen sind heute schon gekullert.“

Max Krüger alias Tuner empfindet genauso: „Ja, wie soll die Stimmung sein. Natürlich ein bisschen niedergeschlagen. Wir haben nicht die beste Laune, weil wir natürlich auch ein bisschen Emotion spielen müssen.“ Maike von Bremen, die einst als Verenas beste Freundin Sandra in der Serie mitwirkte, lobt unterdessen das stimmungsvolle Set, das es den Schauspielern leicht machen würde, das rüber zu bringen, was zu Verenas Abschied, der nach zehn Jahren durchaus würdig ausfallen darf, erwartet werde.

Jörn Schlönvoigt denkt über Leben und Tod nach

Auch als Pia dann den Einfall hat, die Trauerfeier am Grab ganz im Sinne von Verena zu gestalten, nämlich fröhlich, tanzend und mit Musik, sind die Schauspieler völlig bei der Sache. „Ein würdiger Schlusspunkt“, meint Daniel, bei dem einer allerdings fehlt: Philip Höfer alias Jörn Schlönvoigt. Auf der Beerdigung selbst fühlt sich der Unglücksfahrer nicht erwünscht. Seinen Abschied von Verena macht er ganz allein. „Das ist noch einmal ein ganz schöner und emotionaler Moment“, beschreibt Jörn den einsamen Gang auf den Friedhof. „Die Geschichte finde ich sehr gut, da sie auch für mich als Schauspieler eine Riesenherausforderung ist.“ So etwas in der Art habe er noch nie gedreht. Es sei etwas sehr bewegendes, was man am Ende auch mit nach Hause nehme. „Man denkt auch selber über das Leben und den Tod nach. Das ist eine sehr emotionale, tiefgründige Phase, in der ich mich gerade befinde.“

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