Fenerbahce fordert eigenen Abstieg: Spieler verlassen das sinkende Schiff

Dramatischer Absturz des türkischen Fußballmeisters: Fenerbahce will in die zweite Liga. Spieler und Vereinsvorstand haben sich entschieden, beim türkischen Fussballverband TFF ihren Abstieg zu beantragen. Nun will ein Spieler nach dem anderen den Verein verlassen. Die Manager des Vereins wollen ihnen dabei nicht im Weg stehen.

Am 24. August trafen sich zunächst die Kapitäne Alex de Souza, Emre Belözoglu und Volkan Demirel, um die derzeitige Situation des Vereins zu besprechen. Später kamen die restlichen Spieler hinzu. Nach dreieinhalb Stunden entschieden die Fenerbahce-Spieler gemeinsam, um einen Abstieg in die zweite Liga, der Bank Asya 1. Lig, zu bitten. Die interne Konferenz wurde anschließend mit dem Vereinsvorstand fortgesetzt. Der Vorstand wird ihre Bitte dem TFF am 26. August vortragen.

Fenerbahce droht Abstieg in die Amateurliga

Ein Repräsentant der Fenerbahce-Fans hatte zuvor den Abstieg des Vereins gefordert und sein Anliegen dem Vorstand vorgetragen. Mit dem freiwilligen Abstieg will Fenerbahce seinem Unmut gegenüber der Entscheidung der UEFA, den Istanbuler Verein aus der Champions League auszuschließen, Luft machen. So ein Antrag könne jedoch auch einen Abstieg in die Amateurliga zur Folge haben, erklärte der Repräsentant der Fenerbahce-Fans.

Bevor die Transferzeit am 5. September endet, äußerten einige Spieler den Wunsch, den Verein zu verlassen. Wer will, könne seinen Vertrag auflösen und bei einem anderen Verein unterschreiben, erklärte der Vorstand hierzu: „Wir werden niemandem im Weg stehen“,

Lugano wechselt nach Paris

Zu den Spielern, die in der kommenden Saison nicht mehr dabei sind, gehören Volkan Demirel, Diego Lugano, Gökhan Gönül und Mamadou Niang und Miroslav Stoch. Lugano will sich bei Paris Siant Germain verpflichten lassen. Der französische Verein ist bereit, die Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro zu zahlen.

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