Syrien: Erstes türkisches Todesopfer

Nun haben die seit Monaten anhaltenden Unruhen in Syrien auch das erste türkische Todesopfer gefordert. Mecit Akdoğan wurde in der Nähe von Horms, in al-Rastan, getötet.

Der türkische Lkw-Fahrer geriet am vergangenen Donnerstag offenbar zwischen die Fronten als syrische Truppen erneut in die noch immer Widerstand leistenden Städte Horms und Deir el-Zour im Osten des Landes eindrangen. Dort gingen sie erneut massiv gegen die Demonstranten vor. Mecit Akdoğan wurde in al-Rastan, in der Nähe von Horms, getötet. Nähere Umstände seines Todes sind noch nicht bekannt.

Türkische Offizielle holen Akdoğan in die Türkei

Syrische Bürger, die das Geschehen mitverfolgten, informierten darauf hin die türkische Botschaft in Damaskus. Noch am Freitag wollen türkische Offizielle nach al-Rastan reisen, um den Leichnahm Akdoğans, der 1960 in der Grenzprovinz Antakya zur Welt kam, in die Türkei zu holen.

Akdoğan ist der erste tote türkische Staatsbürger seit Beginn der Unruhen im Nachbarland Syrien. Wie Oppositionelle berichten, haben Panzer die Stadt beschossen. Erneut soll es bei den Übergriffen in der Gegend bis zu 16 Tote gegeben haben. Auch an diesem Freitag, dem letzten innerhalb des heiligen Fastenmonats Ramadan, bereiten sich die Syrer auf weitere Proteste vor.

Das Video soll den Lkw des Verstorbenen zeigen:

http://www.youtube.com/watch?v=WEPfJpvr3Pc

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