Facebook mit Musik: Pandora und Spotify als Partner möglich

Myspace will sein Musik-Angebot verbessern, Facebook könnte allerdings eine Kooperation mit Musik-Streaming-Seiten wie Pandora und Spotify eingehen.

Die Zeiten in denen Myspace die sozialen Netzwerke anführte sind lange vorbei. Wie hier berichtet wurde, besuchten im Juni und Juli über eine Billion Menschen den Internetriesen Facebook. Eine Nische war Myspace bislang aber geblieben: die Musik. Die hatte bei Facebook eine eher untergeordnete Rolle gespielt und Myspace will sich, nach neuesten Aussagen, genau in diesem Bereich weiterentwickeln und damit iTunes oder auch der Musik-Streaming-Seite Spotify Konkurrenz machen.

Können Myspace und Justin Timberlake gegen Facebook mit Musik ankommen?

Aber Facebook könnte genau diese Services mit einbeziehen. Am 22. September findet in San Francisco die jährliche Facebook Entwickler Konferenz statt. Auch Ankündigungen zu neuen Facebook-Anwendungen werden hier gemacht. Wie diese aussehen könnten, darüber wird immer schon im Vorfeld spekuliert. Ein Dashboard mit integrierten Services wie Spotify, Pandora oder Last.fm gilt als eine wahrscheinliche neue Option. Facebook-Nutzer könnten somit Musik streamen, mit Freunden teilen und sehen, was ihre Freunde hören. Sowohl Pandora, als auch Spotify würden von einer Kooperation mit Facebook stark profitieren. Die Musikindustrie hätte außerdem eine neue Plattform zum Verkauf von Musik gewonnen.

Myspace hat zwar Justin Timberlake mit an Bord, der in einem Statement äußerte: „Es gibt ein Bedürfnis nach einem Ort wo Fans sich mit ihren Lieblingskünstlern austauschen können, dazu Musik hören, Videos schauen und teilen, coole Sachen entdecken oder sich nur miteinander verbinden. Myspace hat das Potential dieser Ort zu sein“ – Ob es sich gegen eine mögliche Facebook-Musikoffensive behaupten kann, ist allerdings fraglich.

 

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