Unwetter in Deutschland: Tief „Bert“ verwüstet Norddeutschland

Amerika bereitet sich auf den Hurrikan Irene vor, in Deutschland hat das Tief Bert in der vergangenen Nacht Verwüstungen angerichtet.

Nach Informationen der Unwetterzentrale Meteomedia gibt es nach den Unwettern der vergangenen Nacht heute in der Mitte und im Süden Deutschlands gebietsweise Regen, vereinzelt auch Gewitter. Bezüglich weiterer Unwetterwarnungen meldet die Seite: „Es sind Starkregenwarnungen und Vorwarnungen vor Gewittern aktiv. Akutwarnungen vor Starkregenschauern bzw. Gewittern erfolgen bei Bedarf zeitnah.“

Die Stürme, die in Deutschland auf die Hitzewelle folgten

In Norddeutschland hat das Tief „Bert“ in der vergangenen Nacht Medienberichten zufolge starke Schäden verursacht. In Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg rückten Einsatzkräfte wegen Stürmen und Starkregen aus. Keller liefen voll, Bäume fielen um und auch Personen wurden teilweise verletzt. Der Straßen- und Schienenverkehr war zeitweise erheblich eingeschränkt. Hagelkörner demolierten Fenster und Autos.

In Koblenz wurde eine Frau von einem Ast erschlagen. Vor der Nordseeinsel Helgoland stießen die Passagierschiffe „Helgoland“ und „Funny Girl“ zusammen, Verletzte gab es nicht, die „Funny Girl“ lief jedoch auf Grund. Auf der Ostseeinsel Fehmarn brannte ein Wohnhaus auf Grund eines Blitzeinschlags, auch hier wurde niemand verletzt. In Niedersachsen kam es zu Niederschlägen mit 30 Litern Wasser pro Quadratmeter, begleitet von Orkanböen. In Hamburg kam es zu Überflutungen und umgestürzten Bäumen, ein Konzert der Band „Wir sind Helden“ im Stadtgarten musste wetterbedingt abgebrochen werden.

Nach Unwettern mit Sturmböen, Hagel und Starkregen in Nordrhein-Westfalen  gaben Experten für Samstag Entwarnung. Das schwülwarme Wetter der letzten Zeit ist damit erst einmal beendet. Am Freitag hatten Meteorologen noch Tageshöchsttemperaturen von 36 Grad in Stuttgart, 35,8 Grad in München und 35,4 Grad in Jena (Thüringen) gemessen.

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