Schnellster Mann der Welt Usain Bolt legt Fehlstart hin

Im Finale der Leichtathletik-WM in Daegu, Südkorea wurde der 100-Meter-Sprinter Usain Bolt wegen eines Fehlstarts disqualifiziert.

Der jamaikanischer Sprinter, dreifache Olympiasieger und Weltrekordhalter im 100- und 200-Meter-Lauf Usain Bolt galt auch diesmal als sicherer Gewinner. Schließlich ist er der bislang einzige Mensch, der die 100 Meter in unter 9,6 Sekunden lief. Doch dann kam alles anders. Durch einen schlichten Fehlstart schied Bolt aus dem Lauf aus, noch ehe er seine Schnelligkeit unter Beweis stellen konnte. Nun ist er dem Spott seiner Kontrahenten und der TV-Moderatoren ausgesetzt.

Dabei war Bolt bereits mit 15 Jahren Juniorenweltmeister über 200 Meter und nachdem er 2003 Jugendweltmeister geworden war, stellte er eine Woche später den Junioren-Weltrekord auf. Die 200 Meter schafft Bolt in unter 20 Sekunden und gilt damit als der schnellste Sprinter von allen. Der Lauf im Finale hätte ein weiterer goldener Moment für den Sprinter werden können. Gewonnen hat stattdessen sein Landsmann Yohan Blake mit 9,92 Sekunden vor dem Amerikaner Walter Dix (10,08) und dem Weltmeister von 2003, Kim Collins (St. Kitts and Nevis) mit 10,09 Sekunden. Bester Europäer wurde der französische Europameister Christophe Lemaitre als Vierter.

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