Hurrikan trifft Atomkraftwerk: Notabschaltung

In Hinblick auf das Unglück in Fukushima wächst die Sorge um eine Zerstörung der Atomkraftwerke an der amerikanischen Ostküste durch den Hurrikan Irene. In Maryland hat sich ein Kraftwerk automatisch abgeschaltet, an anderen Orten werden Vorkehrungen getroffen.

Ein Atomreaktor nahe der US-Hauptstadt Washington hat sich nach Beschädigungen durch den Hurrikan Irene automatisch abgeschaltet. Ein Sprecher der Betreiberfirma gab an: „Durch die heftigen Winde des Hurrikans Irene scheint sich ein großes Stück Aluminiumverkleidung von einem Haus gelöst zu haben. Dieses ist auf unseren Haupttransformator getroffen. Die Anlage ist sicher.“ Weder Angestellte noch die Umgebung des Kraftwerkes Calvert Cliffs im Staat Maryland seien betroffen.

Atomkraftwerke laufen nicht mit voller Leistung, bis der Hurrikan Irene vorübergezogen ist

Auch das Kernkraftwerk Oyster Creek in New Jersey wurde am Samstagabend vom Netz genommen. Die „U.S. Nuclear Regulatory Commission“, eine Behörde, die für die Sicherheit von Kernkraftwerken in den USA zuständig ist, gab bekannt, sie werde in nächster Zeit zusätzliche Mitarbeiter einsetzen.

Diese sollen die Sturmvorbereitungen für die 14 Atomkraftwerke von Maryland bis New Hampshire überwachen. Außerdem ein Kernbrennstoffwerk in North Carolina. Im Millstone-Kernkraftwerk in Connecticut wird die Leistung auf Grund des Sturms etwas heruntergefahren, ebenso im Brunswick-Kernkraftwerk in North Carolina. Momentan läuft dieses mit nur 65-75% der üblichen Leistung und wird erst wieder voll eingesetzt, wenn der Sturm komplett vorüber ist.

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