Die Tränen von GZSZ Leon: „Dafür muss man dann schon ein Mädchen sein“

Es sind erschütternde Szenen, die GZSZ-Schauspieler Daniel Fehlow da zu spielen hat. Der Serientod von Susan Sideropoulos reißt Witwer Leon in eine tiefe Krise. Unzählige Tränen muss er auf Kommando vergießen. Nicht immer einfach, wie der 36-Jährige gesteht.

„Leon muss die ganze Zeit heulen. Das fällt mir wahnsinnig schwer“, gibt Daniel Fehlow unverblümt zu. Als Schauspieler wäre Timing normalerweise schon etwas, was er sehr gut beherrsche. Die Dreharbeiten rund um Verenas Tod, stellten für den erfahrenen Darsteller dennoch eine große Herausforderung dar. Wenn etwa die Ansage komme „Bei dem Satz dann, sollte dir eine Träne über die Wange rollen“, ist das nicht so ohne weiteres zu meistern.

Nicht immer einfach: Mehrmals heulen auf Kommando

Weinen an und für sich sei schon nicht unbedingt leicht, zumal man ja nicht nur einmal drehe. „Man schafft es dann vielleicht einmal reinzukommen, dann läuft’s auch mal. Aber dann muss man es ja nochmal drehen, und nochmal…“ Emotional immer wieder an diesen Punkt zu kommen, dass man wirklich im gesamten Körper dieses Gefühl habe, das sei nicht einfach. Und wenn dann auch noch ein bestimmter Punkt verlangt werde, sei das schon schwierig. „Dafür muss man dann schon ein Mädchen sein“, lächelt er verschmitzt in die Kamera.

Daniel denkt an eigene, traurige Erinnerungen

Sich in solche Situationen hineinzuversetzen ist für den Schauspieler umso schwerer, da er privat noch nie mit so einem Fall konfrontiert wurde. Dennoch muss Daniel nicht auf beliebte Hilfsmittel wie künstliche Tränen, Zwiebeln oder gar Methanolcreme zurückgreifen. Um seine Rolle dennoch überzeugend zu spielen und die Tränen fließen zu lassen, denke er bevor oder auch während des Drehs an traurige Momente, die er selbst schon erlebt habe. „Dann ist es teilweise erstaundlich, wie schnell man auf einmal in so einer traurigen und vielleicht sogar mit Tränen überlaufene Stimmung kommt.“

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