FAO warnt: Vogelgrippe wieder auf dem Vormarsch

Die Vereinten Nationen haben vor einem Wiederaufleben der Vogelgrippe gewarnt. Eine mutierte Form des H5N1-Virus verbreite sich in Asien und anderen Teilen der Welt.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gab am Montag bekannt, man bereite sich auf einen möglichen neuen Ausbruch des H5N1-Virus vor. Dieser habe seit seinem ersten Auftauchen 2003 565 Menschen infiziert und 331 von ihnen getötet. Auf seinem Gipfel, im Jahr 2006, konnte der Virus in den 63 betroffenen Ländern durch Geflügelnotschlachtungen  ausgemerzt werden. Doch seit 2008 habe er sich wieder ausgebreitet. Neben Geflügel seien auch wilde Vögel betroffen, was teilweise an ihrem Zugverhalten liege, so die FAO.

Von China und Vietnam aus könnte sich der Virus weiter verbreiten

Der Chefveterinär Juan Lubroth sagte in einem Statement: „Die Abweichung vom fortschreitenden Rückgang, der zwischen 2004 und 2008 beobachtet wurde, könnte bedeuten, dass es diesen Herbst und Winter einen erneuten Anstieg von H5N1 geben könnte.“ Das Auftauchen eines neuen Stamms des Virus in China und Vietnam sei besorgniserregend, weil dieser resistent gegen bisherige Impfstoffe zu sein scheine.

Durch eine Verbreitung des Virus in Vietnam sind auch Kambodscha, Thailand, Malaysia, Korea und Japan gefährdet. Diesen Monat habe es ein Todesopfer in Kambodscha gegeben, wo dieses Jahr acht schwere Infizierungen verzeichnet wurden. Die größte Gefahr besteht, neben Bangladesch, für China, Ägypten, Indonesien und Vietnam. Aber auch Israel, die palästinensischen Gebiete, Bulgarien, Rumänien, Nepal und die Mongolei seien betroffen.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.