Syrien: Türkische Behörden geben Reisewarnung aus

Das türkische Außenministerium hat seine Staatsbürger, die syrische Autobahnen nutzen müssen, zur Vorsicht aufgerufen. Sie sollten sich der Gefahren bewusst sein, die die aktuelle Situation mit sich bringe.

Die Entwicklungen in Syrien würden sich nun langsam aber sicher negativ auf die Sicherheit, aber auch auf das Hab und Gut derjenigen Türken auswirken, die in verschiedene Orte Syriens fahren oder das Land auf ihrer Reise durchqueren müssen, so das Ministerium in einer am Montag veröffentlichten Erklärung, kurz vor dem großen Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr“.

Türkische Reisende müssen stets aufmerksam sein

„Wir raten unseren Bürgern, die syrische Autobahnen benutzen müssen, sich vorsichtig zu verhalten und sich der dort herrschenden Gefahren bewusst zu sein bis sich die Sicherheitslage wieder verbessert. Die Leute sollten möglichst am Tag und im Konvoi fahren, wenn sie nicht unbedingt müssen, keine Rast in unbewohnten Gebieten einlegen, zu jeder Zeit aufmerksam sein und schließlich, wenn sie in irgendeine Gefahr geraten, sofort die Botschaft in Damaskus und/oder das Konsulat in Aleppo informieren“, so das Ministerium.

Erst in der vergangenen Woche wurde ein türkischer Lkw-Fahrer in der Nähe der Stadt Horms getötet, weil er ins Kreuzfeuer der syrischen Truppen geraten war. Zehntausende Trucker kommen jedes Jahr aus der Türkei nach Syrien, um über die Autobahnen verschiedene Güter zu transportieren. Bis zum Ausbruch der Unruhen herrschten zwischen beiden Ländern innige Handelsbeziehungen.

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Syrien: Erstes türkisches Todesopfer

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