Lena Meyer-Landrut: Sie will studieren, nicht singen

Es ist still geworden um den "Satellite"-Star Lena Meyer-Landrut. Was ist aus der ungewöhnlichen Sängerin geworden? Wie geht es nach der zweiten Teilnahme am "Eurovision Song Contest" weiter? Jetzt wird bekannt: Die 20-Jährige zieht es zum Studium nach Köln.

Bereits ab diesem Herbst wird der Lebensweg für die kecke Künstlerin ganz und gar bodenständige Richtungen einschlagen. Denn dann tauscht sie das Mikrofon mit dem Laptop, um sich als ordentliche Studentin an der Universität in Köln intensiv mit den Fächern Philosophie sowie Sprachen und Kulturen Afrikas zu befassen.

Lena lernt Suaheli statt Popsongs

„Das interessiert mich. Ich finde afrikanische Musik und Tanz cool. Die erste Pflichtsprache ist Suaheli“, erklärt die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010 ihre ungewöhnliche Wahl, die ihren Fans auch während der Studentenjahre erhalten bleiben will. Musik, so die gebürtige Hannoveranerin, werde sie auch weiterhin machen.

Auch andere Projekte, wie etwa ein Sitz in einer Jury oder Moderation könne sie sich neben Hörsaal und Bibliothek sehr gut vorstellen. Doch nach den ständigen Konzerten und Touren in den vergangenen zwei Jahren sei es an der Zeit, auch einmal wieder etwas für sich selbst zu tun.

Lena Meyer-Landrut genießt die mediale Ruhe

Ohnehin war es nach ihrem Auftritt in Düsseldorf ruhiger um die junge Frau geworden. Zum Film „What a Man“ steuerte sie einen Song bei. Daneben gab es Meldungen, dass ihr Werbevertrag mit Opel ausgelaufen sei. „Es ist chilliger geworden“, so Lena in einem Gespräch mit ihrer Heimatzeitung. Die Zeit ohne großen Trubel habe sie dennoch gut genutzt: „Ich hab‘ viel Kram geregelt: Wohnung anmelden, Steuern, Haftpflicht, Versicherungen, Krankenkasse – so’n Zeug. Und ich habe Sport gemacht. Ich habe wieder mit Ballett angefangen.“

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.