Wir sind schwanger! Beyoncé und Jay-Z gehen den altmodischen Weg

Beyoncé Knowles ist wohltuend anders: Im Gegensatz zu vielen anderen Hollywood-Stars und Prominenten aus dem Showbusiness hat die Sängerin ihre Schwangerschaft schlicht bei den MTV Music Awards verkündet und weder ein Lied noch einen Tanz über den Nachwuchs gemacht.

Am vergangenen Montagabend hatte Beyoncé bei den MTV Awards stolz vor versammelter Zuschauerschaft verkündet, dass sie und ihr Ehemann Jay-Z, mit dem sie seit 2008 verheiratet ist, ihr erstes Kind erwarten würden. Sie streichelte ihren Bauch und strahlte über das ganze Gesicht. Anders als unter vielen Hollywood-Stars offenbar üblich, handelt es sich hier um eine völlig normale Schwangerschaft, die 29-Jährige hatte soweit bekannt weder teure Fruchtbarkeitskliniken aufgesucht, eine Leihmutter beauftragt oder Sex unter ganz bestimmten, exotischen Bedinungen praktiziert, um das heiß ersehnte Baby zu empfangen.

Den Stars ist nichts zu schräg: Leihmütter, Fruchtbarkeitskliniken, Hormonbehandlungen

Diese so ganz gewöhnliche Schwangerschaft erscheint umso erfrischender, weil Prominente eigentlich nie darauf erpicht gewesen sind, sich auf das Niveau von „Otto-Normal-Verbrauch“herab zu begeben. Sie müssen fast immer einen draufsetzen. Sie „kaufen“ ihre kleinen Wunder aus verarmten Ländern der Dritten Welt (wie zum Beispiel Madonna oder Angelina Jolie). Oder sie leihen sich bei jemand anderem eine Gebärmutter aus, wie etwa Sir Elton John, Sarah Jessica Parker und Nicole Kidman. Und wenn sie dann doch tatsächlich schwanger sind, dann weigern sie sich natürlich, den Kindsvater zu nennen, wie im Fall von January Jones. Denn sie alle wissen: jede Publicity ist gute Publicity.

Nicht selten übertreiben sie es auch mit ihren Bemühungen, pumpen sich mit einem Cocktail von Hormonen zu. Wie Schauspielerin Davinia Taylor, die sich – noch nicht einmal 30 Jahre alt – so sehr nach einem Baby sehnte, dass sie auf die natürlichen Methoden schon gar nicht mehr kam. Auch sonst greifen die Celebritys zu ungewöhnlichen Methoden. Da wird auch schon mal wochenlang Schlang aus einem speziellen Spa gegessen, weil der angeblich die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen solle. Ist es dann wirklich soweit, dann kommt eine natürliche Geburt für den meisten ebenfalls nicht in Frage. Sie bevorzugen den Kaiserschnitt, auf Kaiserschnitt, auf Kaiserschnitt, bis sie endlich, wie Victoria Beckham, nach drei Söhnen endlich das langersehnte Mädchen bekommen.

Beyoncé ist jung, unverkrampft und ohne Attitüden

Vieles an Eigenheiten gäbe es über die Stars dieseits und jenseits des großen Teiches noch zu berichten. So werden die künftigen Mütter streng von den Kameras beäugt, wenn sie in den Augen der meist männlichen Papparrazis auch nur ein Gramm zu viel zunehmen und umso mehr in den Himmel gelobt, wenn sie bereits wenige Tage nach der Niederkunft schon wieder in die alte Size Zero passen. Auch Ärzte sollen bei diesem Wahn hier schon mitspielen. Es gibt sogar Gerüchte, dass sie die Kinder auf Wunsch bereits im achten Monat holen, damit die Frauen sich die Gewichtszunahme am Ende der Schwangerschaft sparen. Danach wird die Bauchdecke natürlich sofort gestrafft. „Essen für Zwei“ – in Hollywood ist das nicht drin.

Insgesamt scheinen die Damen ohnehin immer älter zu werden, bis der Nachwuchs endlich ins Lebenskonzept zwischen Dreharbeiten oder Studioaufnahmen passt. Im Fall von Beyoncé und Jay-Z scheinen diese Dinge alle nicht zu gelten. Die beiden wirken rundum glücklich, aber vor allem gelassen.

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