Beyoncé Knowles und Jay-Z zeigen Amerika, wie man eine Familie gründet

Die Nachricht von der Schwangerschaft schlug ein wie eine Bombe. Beyoncé Knowles Babybauch brach alle Twitterrekorde und sorgt seit Tagen für Unmengen Gesprächsstoff. Die Kolumnisten sind erfreut, dass bei der Sängerin und ihrem Eheman Jay-Z alles so herrlich normal ablaufe. Die 29-Jährige gilt ihnen schon jetzt als großes Vorbild für eine ganze Generation.

Es waren weder eine künstliche Befruchtung noch eine Leihmutter oder gar langwierige Hormonbehandlungen im Spiel. Zumindest ist bis dato nichts dergleichen bekannt. Zudem leben die ehemalige „Destiny’s Child“-Sängerin und ihr Gatte, der Rapper Jay-Z bereits seit 2008 in einer stabilen, finanziell abgesicherten, ehelichen Gemeinschaft. Skandale? Fehlanzeige! Schlagzeilen machen beide höchstens mit ihrer preisgekrönten Musik.

40 Prozent der Kinder werden von Singles großgezogen

Nicht nur für Hollywood sind die beiden deshalb ein ganz und gar ungewöhnliches Paar. Offenbar ist ihr Lebensstil auch im Rest der USA zu einer echten Rarität geworden. Für Keli Goff, Kolumnistin bei der „Huffington Post“ sind die beiden schon jetzt echte Vorbilder. Sie sind nicht einfach nur „zusammen“, argumentiert die Autorin. Doch genau das würde in den vergangenen zehn Jahren zunehmend Trend werden. Die Zahl der Kinder, die in außerehelichen Verhältnissen geboren würden, hätte um ganze 25 Prozent zugenommen. Und schlimmer noch: 40 Prozent der Kids werden heutzutage von Single-Müttern groß gezogen. Unter afro-amerikanischen Frauen ist die Rate mit über 70 Prozent besonders hoch. Finanzielle Sicherheit oder gar Luxus gehöre, so Goff weiter, für die meisten dieser Kids ohnehin nicht zum Wortschatz. Es sei völlig anders als uns Angelina Jolie oder andere Stars glauben machen wollen. Was die Öffentlichkeit nämlich nicht sehen würde, seien die Nannys und andere für diese Stars unverzichtbare Hilfen, die ihr Leben so einfach wie möglich gestalten würden. Die Realität sieht anders aus: In der Regel bedeutet es für Kinder, die nur mit einem Elternteil groß werden, in Armut zu leben – besonders für Farbige.

Beyoncé und Jay-Z leben gegen den Trend

Unter den Stars hat sich derweil eine weitere Unsitte verbreitet. Kinder werden zunehmend als Statussymbol betrachtet. Je mehr und umso außergewöhnlicher, desto besser. Sie sind kleine Modepüppchen, modische Accessoires und vieles mehr. Ihre Väter tun sich dabei oftmals nicht besonders rühmlich hervor. Mehrere Kinder mit verschiedenen Frauen sind keine Seltenheit. Selbst, wenn sie sich finanziell um ihren Nachwuchs kümmern. Es ist ein Unterschied, ob sie da sind oder nur auf dem Papier existieren.

Beyoncé Knowles und ihr Ehemann Jay-Z senden derzeit eine ganz andere Botschaft aus: Gerade farbige Mädchen können ihr eigenes Geld verdienen, können eine Beziehung eingehen ohne finanzielle Abhängigkeiten, einen Mann heiraten und wenn beide dazu bereit sind auch ein Kind in die Welt setzen.

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