Ex-GZSZ Lucy: Eltern-Tipps für pubertierende Gören

Als Lucy Cöster trieb sie in der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" nicht selten Eltern und Freunde in den Wahnsinn. Jetzt versucht sich Schauspielerin Sarah Tkotsch gemeinsam mit Wilma Bögel als Buchautorin.

Die Türen knallten, es wurde geschrien, geweint und auch schon mal weglaufen. Irgendwann kam dann auch noch die große Liebe mit Philip Höfer alias Jörn Schlönvoigt dazu. Die Gefühle spielten Achterbahn und keiner schien Lucy Cöster, das kleine Gothic-Mädchen, wirklich zu verstehen. Bis Folge 4563 war Sarah Tkotsch in dieser Rolle bei GZSZ zu sehen. Der von vielen „Sternchen“ gennante Teenager zog in den drei Jahren fast alle Register, die das Klischee einer rundum ausgelebten Pubertät hergeben – Nicht selten zum Leidwesen ihres Umfelds.

Jetzt hat sich die 23-jährige Schauspielerin gemeinsamt mit der 31-jährigen Autorin und PR-Beraterin Wilma Bögel genau diesem Thema angenommen. In einem neuen Buch wollen die beiden Frauen sowohl Eltern als auch den Teenagern Tipps geben, wie diese für alle beteiligten oft anstrengende Zeit am besten zu überstehen ist.

Sara Tkotsch und Wilma Bögel berichten über eigene Sünden

Ihr Titel „Ich bin dagegen und das aus Prinzip“ beschreibt dabei genau das, was ihre Fans aus den GZSZ-Tagen von Lucy noch allzu gut kennen. Betrachtet werden allerdings nicht nur die häufigsten Probleme in der Pubertät. Daneben gibt es auch Verhaltenstipps für die Eltern samt Einblicke in die eigene Jugend der Frauen.

„Ich war echt probierfreudig, was meine Haare anging. Irgendwann ließ ich mir Dreadlocks in meine Haare friemeln, nur um zu provozieren. Ziemlich beknackt, wenn ich daran denke, wie schmerzhaft es war, die Dinger wieder zu entfilzen, außerdem hatte ich quasi nur noch drei Haare auf dem Kopf“, erinnert sich etwa Sarah an ihre eigene Vergangenheit. Bei Wilma war es ganz ähnlich, in jungen Jahren habe sie die Frisur ihres Lieblings-Boygroup-Stars nachgemacht und sich die Haare rot gefärbt. Auch sonst sparte sie nach eigenen Angaben nicht mit Modesünden. Am peinlichsten sei jedoch eine ganz andere Sache gewesen: „Ich schrieb einem Schwarm einen ellenlangen Liebesbrief – er las ihn lautstark im Schulbus vor. Anstatt die frisch aufblühende Liebe allen auf dem Schulhof zeigen zu können, verbrachte ich die Pausen auf dem Schulklo.“

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