Der beste Deutsche heißt Mesut Özil

Mit seinen drei Toren schoss Mesut Özil das deutsche Fußball-Team in die Endrunde der Europameisterschaft.

Mesut Özil bewies beim 6:2 gegen Österreich, dass ein Spieler den Unterschied machen kann. Er riss alle Teamkamerden mit. Drei Tore zu Beginn des Spiels – für einen Mittelfeldspieler schon eine ganz außergewöhnliche Leistung.

Özil stellte unter Beweis, dass er sich bei Real Madrid enorm weiterentwickelt hat. Er war stets anspielbar, und wann immer er den Ball bekam, entstanden gefährliche Spielsituationen.

Nach dem Spiel zeigte Mesut Özil zudem Größe: Er sagte, dass er oft noch bei Real nach dem Training freiwillig weitermache, um sich im Abschluss zu verbessern. Damit er „Selbstvertrauen“ gewinne, wie er das sagte. Man fragt sich: Wie wird dieser Mezut Özil spielen, wenn er keine Selbstzweifel mehr hat?

Sie verstehen sich auf dem Platz: Mesut Özil und Mario Götze

Kurz nach dem Schlusspfiff konnte er ein leises Grinsen dann aber doch nicht mehr verbergen. „Für uns ist nicht wichtig, wer die Tore macht. Aber ich bin natürlich froh, dass ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen konnte. Wir wissen, was wir können, das haben wir heute bewiesen. Unser Ziel muss natürlich sein, den Titel zu holen“, so der 22-Jährige deutsche Nationalspieler türkischer Herkunft. Dass der junge Fußballer dazu einen wesentlichen Beitrag leisten könnte, das weiß Thomas Müller, der zusammenfasst: „Wer sich für Fußball interessiert, weiß, dass Mesut für Real Madrid spielt. Und wenn man dort spielt, dann heißt das ja nicht, dass man nichts kann am Ball. Mesut Özil spielt wie Mesut Özil einfach spielt – gut eben.“

Kollege Mario Götze, der zu Beginn erst einmal auf der Bank bleiben musste, lobt hingegen das Zusammenspiel mit ihm: „Wir haben das sehr gut gemacht, wie in der gesamtem Qualifikationsrunde. Man sieht im Training, dass ich mich mit Mesut verstehe, aber unser Team besteht aus wesentlich mehr Spielern als nur uns beiden.“

Duo Götze-Özil: Bundestrainer will noch entscheiden

Ob es künftig doch ein Zauberduo Götze-Özil geben wird? „Selbstverständlich. Das wird sicherlich mal so sein. Wir haben aber auch andere Spieler, wie Toni Kroos, wie Bastian Schweinsteiger, wie Sami Khedira, die im Mittelfeld auch klasse harmonieren. Darüber bin ich froh. Mario Götze hat im letzten halben Jahr eine glänzende Entwicklung gemacht. Wann er mal mit dem Mesut spielt, das entscheide ich dann“, so Bundestrainer Jogi Löw.

http://www.youtube.com/watch?v=zP6sslZ4J8o

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