Pause für Mesut Özil: Gegen Polen sollen jüngere ran

Im 6:2 gegen Österreich brillierte Mesut Özil wie selten zuvor. Er kam, sah, versenkte - die Fans in der Gelsenkirchener Veltins Arena waren außer sich. Doch nach dem großen Triumph lässt Bundestrainer Jogi Löw den 22-Jährigen nun erst einmal pausieren.

Es war eine waschechte Fußball-Gala, die Mesut Özil im EM-Qualifkationsspiel gegen Außenseiter Österreich ablieferte. Der Real Madrid-Star zog in seiner Geburtsstadt alle Register und strahlte am Ende übers ganze Gesicht: „Ich bin sehr zufrieden. Ein Lob an die Mannschaft, wir haben wirklich ein tolles Spiel abgeliefert und verdient so hoch gewonnen“, freut er sich kurze Zeit nach dem Abpfiff. Es war sein 27. Länderspiel und sein erstes Tore-Doppelpack im Trikot des DFB.

Jogi Löw kann sich in Danzig ausprobieren

Jetzt darf der Ausnahmespieler erstmal durchatmen. Der Bundestrainer verordnet ihm samt seinen Kollegen Bastian Schweinsteiger und Manuel Neuer eine Ruhepause. Sie müssen nicht mit zum Spiel gegen Polen. „Ich habe jetzt den Vorteil, dass ich das eine oder andere ausprobieren kann. Zudem kann ich einigen Spielern, die zum Beispiel in der Champions League gefordert sind, mal eine Pause geben. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine andere Mannschaft als gegen Österreich aufläuft, ist groß“, so Löw zu seiner Entscheidung, die Drei am kommenden Dienstag nicht Danziger EM-Stadion auflaufen zu lassen.

Nicht nur für den Bundestrainer ist mittlerweile klar, was das türkischstämmige Supertalent kann. Auch Mannschaftskollege Bastian Schweinsteiger lobt Mesut Özil: „Für seine Entwicklung war es sehr gut, dass er ins Ausland gegangen ist. Das hat ihm gut getan. Er hat sich sehr gut bewegt, dass er technisch sehr gut ist, das wissen wir.“ Und das kann Özil auf ganzer Linie bestätigen: „Ich habe selber hart an mir gearbeitet. Ich bin zum größten Verein der Welt gewechselt. Da läuft es prima für mich. Ich habe das Vertrauen des Trainers, so wie hier.“

Mit Blick auf das vielbeschworene Zauberduo Özil-Götze gibt er sich jedoch ganz gelassen. Das entscheide allein der Bundestrainer.

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