PKK-Angriff: Erneut sterben vier Menschen

Während zwei neuerlicher PKK-Attacken am vergangenen Samstag kamen im Südosten der Türkei zwei Soldaten und zwei Dorfschützer ums Leben. Ebenfalls angegriffene Bauarbeiter wurden leicht verletzt.

Die beiden türkischen Soldaten wurden während Zusammenstöße mit Mitgliedern der PKK getötet. Die beiden anderen Männer verloren ihr Leben während eines weiteren Angriffs.

Zusammenstöße mit der PKK dauerten bis in die Nacht an

Die betroffene Einheit patroullierte in Geyiksuyu, in der östlichen Provinz Tunceli, und  wurde am Samstagnachmittag in einen Hinterhalt gelockt. Leutnant Bahadır Fuat Buharalıoğlu und Sergeant Bekir Erciyes wurden getötet als die Terroristen das Feuer auf die Gruppe eröffneten. Beide wurden mittlerweile in ihren Heimatstädten Kayseri und Yozgat beerdigt. Im Zuge der andauernden Zusammenstöße wurden zwei Kampfhubschrauber vom Typ Cobra vom Stützpunkt in Tunceli in das Gebiet entsandt. Darüber hinaus trafen weitere Kommandotruppen als Unterstützung ein. Die Unruhen dauerten auch nach Einbruch der Nacht an.

Zwischenzeitlich wurden auch zwei Dorfschützer während ihrer Patrouille um Dağlıca, in der südöstlichen Provinz Hakkari, getötet. Sie wurden Samstagnacht mit Gewehren und Handgranaten angegriffen. Die Identität der beiden Toten und eines Verwundeten ist noch nicht bekannt. In der Nähe des Angriffsortes wurde auch eine Baustelle attackiert. Die drei Arbeiter wurden leicht verletzt als die PKK-Anhänger Granaten in ihre Richtung schleuderten.

Polizei verhaftet 17-jährigen Terroristen

Daneben konnte die türkische Polizei jüngst einen 17-jährigen PKK-Terroristen verhaften. Der Jugendliche warf am so genannten Weltfriedenstag am 1. September einen Sprengkörper auf Beamte. Er konnte jedoch anhand von Videoaufzeichnungen identifiziert werden.

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