Mecklenburg-Vorpommern: Der Sieger heißt Erwin Sellering (SPD)

Bei den an diesem Sonntag abgehaltenen Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern konnten die Sozialdemokraten einen deutlichen Sieg einfahren. Erneut stellen sie mit Ministerpräsident Erwin Sellering den Regierungschef. Die FDP verfehlt den Einzug in den Landtag, die Grünen sind nun bundesweit vertreten.

Laut ersten Hochrechnungen sollen für die SPD, die im Vergleich zu 2006 (30,2 Prozent) deutlich auf 36,8 Prozent zulegen konnte, nun mehrere Möglichkeiten der Regierungsbildung bestehen. Zum einen wäre eine Fortsetzung der großen Koalition mit der CDU denkbar. Andererseits ist nun auch ein rot-rotes Bündnis möglich. Beratungen hierzu soll es jedoch erst am kommenden Montag geben.

Grüne erstmals in allen 16 Landtagen vertreten

Die FDP (3,2 Prozent) verfehlte diesmal den Einzug in den Landtag deutlich, wohingegen die rechtsextreme NPD (5,5 Prozent) wahrscheinlich wieder vertreten sein wird. Die CDU bleibt, wenn auch mit Verlusten (23,8 Prozent), zweitstärkste Partei im Schweriner Landtag. Erstmals sind mit dieser Wahl nun auch die Grünen ( 8,4 Prozent) in allen 16 Landtagen vertreten. Sie überwanden nun auch in Mecklenburg-Vorpommern die Fünf-Prozent-Hürde. Bei der Linkspartei (17,2 Prozent) gab es im Vergleich zu 2006 nur leichte Verbesserungen.

Die Wahlbeteiligung soll mit nur 53,5 Prozent so niedrig wie nie zuvor im Nordosten der Bundesrepublik gewesen sein. Im Wahlkreis Rügen I wird allerdings auf Grund eines Todesfalls erst in zwei Wochen abgestimmt.

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