Türkei bombardiert erneut Ziele im Irak

Türkische Kampfflugzeuge haben am Sonntag Ziele der terroristischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Irak bombardiert. Die Terroristen hatten am Wochenende bei zwei Angriffen im Südosten der Türkei zwei Soldaten und zwei Dorfschützer getötet.

Die türkischen Luftangriffe konzentrierten sich laut einem Bericht der Website des kurdischen irakischen Präsidenten Dschalal Talabani auf den Bezirk Soran. Genaue Angaben zu Opfern oder Ausmaß der Schäden gibt es allerdings nicht.

Bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss auf PKK-Stützpunkte im Nordirak sind in den vergangenen  Augustwochen zwischen 145 und 160 Terroristen getötet worden.

Am Sonnabend hatte der Iran gemeldet, etwa 30 Mitglieder der PJAK (Partei für ein freies Leben in Kurdistan), einem Ableger der PKK, angegriffen zu haben. Mehrere von ihnen sollen getötet worden sein.

Die jüngste Welle von grenzüberschreitenden Luftangriffen erfolgte, nachdem die PKK mehr als 40 türkische Sicherheitskräfte im Juli getötet hatte. Am Sonntag wurden zwei Dorfschützer getötet, die in der an den Irak grenzenden bergigen südöstlichen Provinz Hakkari auf Patrouille unterwegs waren. Zwei Soldaten wurden zudem bei einem PKK-Angriff am Sonnabend in der östlichen Provinz Tunceli getötet.

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