Traurige Ferien-Bilanz: 162 Tote und 907 Verletzte in der Türkei

Die Freude über die Urlaubszeit wurde während Eid al-Fitr durch zahlreiche Unfälle getrübt. Autounfälle nehmen in der Ferienzeit generell zu, aber die extra verstärkten Sicherheitsmaßnahmen hatten kaum einen Effekt.

Während der neun Tage langen Eid al-Fitr-Ferien sind in der Türkei 162 Menschen durch Autounfälle ums Leben gekommen, 907 wurden verletzt. Trotz zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen, wie Helikoptern, und Polizeikräften, die die Autobahnen entlang alle 30 Kilometer stationiert wurden, war die Unfallquote in dieser Zeit sehr hoch.

Zu Beginn und Ende der Urlaubszeit kommt es zu den meisten Unfällen

Der Nachrichtenagentur „Anatolia“ zufolge waren es bis Sonntagabend 162 Tote, andere Quellen sprechen sogar von 166 Todesfällen. Die höchste Todesrate an nur einem Tag wurde am 29. August mit 26 Menschen verzeichnet. Die Zahl der Todesopfer durch Autounfälle ist in der Türkei generell sehr hoch: 10.000 Menschen sind pro Jahr betroffen. Während der Urlaubszeit steigen die Zahlen noch an. In den letzten zehn Jahren sind über 1000 Menschen während Eid al-Fitr gestorben und über 2000 während Eid al-Adha. Immer wieder werden Warnungen laut, Fahrten am ersten und letzten Tag der Ferien zu vermeiden – hier kommt es am häufigsten zu Unfällen.

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