Fusel: Razzien gegen Alkoholpanscher!

Im Zuge der Maßnahmen gegen gepanschten Alkohol in der Türkei hat es Razzien in 249 verschiedenen Lokalitäten gegeben, die mit Alkoholherstellern in Verbindung stehen.

Der türkische Finanzminister Mehmet Simsek hatte die Razzien in Auftrag gegeben. Auf Grund der steigenden Zahl von Vorfällen mit gefährlichem gepanschtem Alkohol sollen Kontrollen generell zunehmen. Inventuren und die Kontrolle von Steuermarken bei Importen von alkoholischen Getränken sollen in Zukunft gleichzeitig erfolgen.

Für die 249 Razzien waren 168 Steuerprüfer und 340 Mitarbeiter der Finanzverwaltung in 17 türkischen Provinzen unterwegs, Sicherheitskräfte unterstützten das Vorgehen. 159 Alkoholhersteller waren davon betroffen. Das Ergebnis: gepanschter Alkohol ist größtenteils importiert. Die Zahl der Importe und die aufgeführten Steuermarken wiesen große Unstimmigkeiten auf. Neben der Bestandsaufnahme wurden auch die Steuermarken selbst kontrolliert.

Eine Touristengruppe, die im Mai dieses Jahres an einem Yachtausflug bei Bodrum teilgenommen hatte, erlitt schwere Vergiftungserscheinungen, die auf gepanschten Alkohol zurück geführt werden konnten, der ihnen an Bord serviert worden war. Fünf von ihnen starben in Folge der Vergiftung.

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