Syrischer Zivilist bei Fluchtversuch in die Türkei getötet

Bei Überfällen in Grenzstädten nahe der Türkei haben syrische Sicherheitskräfte am Montag mindestens einen Zivilisten getötet. Man versuche die Leute gewaltsam an einer Flucht zu hindern, so die syrischen Aktivisten.

Der 24-jährige Abdelsalam Hassoun wurde erschossen, kurz nachdem er die türkische Grenze überschritten hatte. Der Fluchtversuch war von dem Grenz-Dorf Ain al-Baida aus erfolgt. Sein Cousin Mohammad Hassoun schildert den Vorgang: „Abdelsalam wurde in den Kopf getroffen. Er war von einer Gruppe Familienangehöriger und von weiteren Flüchtlingen umgeben, die über das Flachland Richtung Türkei rannten. Sechs bewaffnete Männer, die sich außerhalb von Ain al-Baida aufgehalten hatten, begannen daraufhin mit ihren Maschinenpistolen willkürlich in das Dorf hinein zu schießen.“

Jeder, der versucht in die Türkei zu fliehen wird aufgehalten

Ein weiterer Zeuge sagte aus, das syrische Militär habe auch schwer bewaffnet die Stadt al-Janoudiya nordwestlich von Ain al-Baida betreten, nachdem es zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und einer kleinen Gruppe Deserteure gekommen war, die ebenfalls in die Türkei hätten fliehen wollen. Ein Einwohner dazu: „Sie versuchen jeden , egal ob Zivilist oder Deserteur, davon abzuhalten, in die Türkei zu gelangen. Nach den Angriffen auf Latakia und Hama und die Homs Provinzen versuchen noch mehr Menschen die Grenze zu erreichen.“

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