Ende der Terror-Attacken: Barzani mahnt PKK und PJAK ab

Der kurdische Stammesführer und irakische Politiker, Massoud Barzani, hat die Terrororganisation PKK sowie ihren iranischen Flügel, die "Kurdischen Freiheitskämpfer" (PJAK), dazu ermahnt, die Attacken auf Ziele in der Türkei und im Iran, die vom Irak aus lanciert werden, zu beenden.

„Ich rufe die PKK und die PJAK dazu auf, ihre Militäroperationen, die sie von unserem Boden aus starten, zu beenden und ihre Rechte mit politischen Instrumenten durchzusetzen“, so Barzani am vergangenen Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur „Anatolia“.

Die PKK, so fuhr er fort, würde ihre Stützpunkte in den Bergen des Nordiraks dazu benutzen, um von dort aus Attacken gegen die Türkei zu starten. Nachdem die Anschläge, bei denen in den vergangenen zwei Monaten Dutzende türkischer Soldaten ums Leben kamen, wieder zunahmen, begann das türkische Militär nach gut einjähriger Pause erneut Luftangriffe auf diese Standorte zu fliegen.

Dei PJAK, ein Ableger der Organisation, war in den vergangenen Jahren in bewaffnete Zusammenstöße mit iranischen Truppen involviert. Wie iranische Offizielle am Montag mitteilten, wurde bisher gut 30 PJAK-Mitglieder bei Kämpfen in der Nähe der irakischen Grenze getötet.

Massoud Barzani will mit Jalal Talabani eine Lösung suchen

Barzani hob hervor, dass die Rechte der kurdischen Bevölkerung respektiert werden müssten. Er stellte jedoch heraus, dass diese Rechte auch mit friedlichen Mitteln sicherzustellen seien. Gemeinsam mit dem irakischen Präsidenten Jalal Talabani, ebenfalls Kurde, wolle er versuchen eine Lösung finden, um den bewaffneten Konflikt beizulegen.

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