Schock in Russland: Flugzeugabsturz löscht Eishockey-Team aus

Bei einem Flugzeugabsturz kurz nach dem Start vom Flughafen der zentralrussischen Stadt Jaroslawl ist am Mittwoch fast der gesamte Kader des Eishockey-Clubs Lokomotive Jaroslawl ums Leben gekommen. Insgesamt starben 43 Menschen. Unter den Toten ist auch der deutsche Eishockeyspieler Robert Dietrich.

Es soll nur nur zwei Überlebende gegeben haben: 45 Menschen befanden sich an Bord des Flugzeugs vom Typ Jak-42. Der russische Spieler Alexander Galimow sowie ein Crewmitglied kamen mit schwersten Verletzungen davon. Für den Rest der insgesamt 37 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder kam jede Hilfe zu spät.

Die Katastrophe ereignete sich um 16.05 Uhr Ortszeit (14.05 Uhr MESZ) rund 300 Kilometer nordöstlich von Moskau in der Nähe des Flughafens. Die Maschine aus Sowjet-Zeiten, Baujahr 1993, soll kurz nach dem Start nach links abgedriftet sein. Eigentlich war das Topteam der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL) zu ihrem ersten Saison-Spiel  gegen Dinamo Minsk in die weißrussische Hauptstadt Minsk unterwegs. Doch plötzlich zerbrach sie in zwei Teile. Einer stürzte in die Wolga, der andere zerschellte auf der Erde.

Robert Dietrich war neu im Kader von  Lokomotive Jaroslawl

Unter den Verunglückten befanden sich elf Ausländer: Darunter der schwedische Torhüter Stefan Liv, die tschechischen Weltmeister Josef Vasicek, Jan Marek und Karel Rachunek sowie der Slowake Pavol Demitra. Auch ein deutsches Opfer ist zu beklagen. Es handelt sich um den neu im Kader aufgenommenen 25-jährigen Nationalspieler Robert Dietrich, das hat der geschäftsführende Direktor des Klubs Lokomotive Jaroslawl, Jewgeni Tschujew, mittlerweile bestätigt.

Wie es letztlich zu dem Unglück kam, ist derzeit noch nicht bekannt. Vereinzelt wird neben schlechtem Material angenommen, dass das Flugzeug die Antenne gestreift habe. Die Fluglizenz der Maschine wäre am 1.Oktober abgelaufen.

http://www.youtube.com/watch?v=waHDRTYY46Y

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