Zwei Terrorverdächtige in Berlin verhaftet

Die Berliner Polizei hat zwei mutmaßliche Terroristen festgenommen. Sie sollen geplant haben eine Bombe zu bauen. Nachdem zunächst ein Verdächtiger verhaftet und sich ein Komplize noch auf der Flucht befand, gelang nun der zweite Zugriff.

Bei dem zunächst Verhafteten soll es sich nach Angaben der Polizei um einen 24-jährigen Deutschen libanesischer Herkunft handeln, der an der Berliner Humboldt-Universität Medizin studiere. Der zweite Mann soll aus dem Gaza-Strefen stammen und 28 Jahre alt sein. Durchsucht wurden ein islamischer Kulturverein im Bezirk Wedding und die Wohnungen der Verdächtigen, wo chemische Substanzen für den Bombenbau gefunden worden seien.

Terrorverdächtige wurden rund um die Uhr observiert

Die Firmen, in denen sich die beiden Männer die chemischen Substanzen besorgten, hatten laut „Berliner Morgenpost“ die Polizei vor einiger Zeit verständigt, weil ihnen die Menge der gekauften Substanzen verdächtig vorkam. Es soll sich um Säure handeln, die in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Daraufhin wurden die Männer von der Polizei im Rahmen  der Operation „Regenschauer“ beobachtet. Die Ermittlungen laufen bereits seit mehr als zwei Monaten.

Details zum Hintergrund oder Motiven der mutmaßlichen Terroristen sind noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die beiden Männer wegen des „Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“.

Die durchsuchte Moschee, der islamische Verein oder dessen Vorsitzender, stehen nach Angaben der Polizei „nicht im Fadenkreuz der Ermittler“.

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