Pakistan verbietet Besuche des Bin Laden Verstecks

Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 hindert Pakistan Journalisten und andere ausländische Besucher daran, sich dem im vergangenen Mai gestürmten Versteck von Terrorfürst Osama Bin Laden zu nähern.

Wie Mohammed Arif, Sprecher der Polizei in Abbottabad, an diesem Freitag mitteilte, seien in der vergangenen Woche einige Ausländer, darunter ein dänischer Diplomat und zwei französische Journalisten kurzzeitig verhaftet worden, bevor ihnen die Reise in die Hauptstadt Islamabad gestattet wurde. Eine offizielle Anweisung, Medienvertreter nicht nach Abbottabad reisen zu lassen, soll es allerdings nicht gegeben haben.

Seit US-Spezialeinheiten Anfang Mai dieses Jahres das langjährige Versteck von Al Qaida-Chef Osama Bin Laden stürmten, müssen Ausländer mit verschärften Kontrollen rechnen. Die Operation warf damals einige Fragen auf: unter anderem wie der CIA ohne Wissen der pakistanischen Behörden agieren und den meistgesuchten Terroristen der Welt aufspüren konnte.

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