Hilfe für Somalia: Türkisches Schiff endlich in Mogadischu eingetroffen

Knapp vier Wochen, nachdem ein türkisches Hilfsschiff seinen heimischen Hafen verlassen hat, ist es an diesem Montag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu eingetroffen. Der mit Tonnen an Hilfsgütern beladene Frachter machte sich am 16. August auf den Weg in das von Dürre und Hunger heimgesuchte ostafrikanische Land.

Beladen war der Frachter mit gut 5000 Tonnen an Hilfsgütern, die zuvor vom Türkischen Roten Halbmond (Kızılay), dem Direktorat für religiöse Angelegenheiten sowie der Agentur für türkische Zusammenarbeit und Entwicklung (TIKA) gesammelt wurden.

Nach 22 Tagen auf See dockte der Frachter „Burak A“ nun an diesem Montag im Hafen von Mogadischu an. Das Schiff, das auch als „İyilik Gemisi“ bezeichnet wird, hat neben Spenden unter anderem auch Zelte, Sanitärartikel, Lebensmittel und Ausrüstungen für fünf Feldlazarette an Bord.

Hilfsgüter werden vom Kızılay Depot in Mogadischu verteilt

Die Hilfsgüter werden im Depot von Kızılay in Mogadischu gelagert und von dort aus an die Bedürftigen verteilt. Nach Behördenangaben werde es etwa fünf Tage dauern bis die Ladung vollständig gelöscht sei.

Erst vor kurzem startete die Türkei ein landesweite Hilfskampagne für Somalia. Premier Recep Tayyip Erdoğan hat Mogadischu und zahlreiche Flüchtlingslager bereits besucht, um sich vor Ort ein Bild von der prekären Lage machen zu können. Darauf hin sicherte er weitere Unterstützung finanzieller, aber auch materieller Natur zum Aufbau einer Infrastruktur zu. Die türkischen Bürger haben, nach Angaben der türkische Katastrophenschutzbehörde (AFAD), bisher rund 225 Millionen US-Dollar für die hungernde somalische Bevölkerung gespendet.

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