Obama warnt Europa vor Folgen der Eurokrise

US-Präsident Barack Obama hat am Montag Europa davor gewarnt, dass die Weltwirtschaft sich nicht erholen wird, bis die Krise der Eurozone gelöst ist. Besonders bereitet ihm Sorgen, dass die Krise auch auf Länder wie Spanien und Italien übergreifen könnte.

Bei Gesprächen mit spanischen Journalisten sagte Obama: „Wir werden sehen, dass die Weltwirtschaft weiter schwach bleibt, solange diese Krise nicht gelöst ist.“ Das Problem werde auch eines der bestimmenden Themen beim G20-Treffen sein, welches im November in Frankreich ausgerichtet wird.

Obama sagte des Weiteren, dass sich Washington „stark engagiert“, um den europäischen Nationen bei der Lösung der Eurokrise zu helfen, aber letztlich müssten die großen Staaten Europas zusammen kommen, um über eine Lösung zu entscheiden.

„Griechenland ist offensichtlich das größte unmittelbare Problem. Und sie haben einige Schritte unternommen, um die Krise zu verlangsamen, haben aber die Krise nicht gelöst“, so Obama. Das „größere Problem“ sei jedoch, wie nun Spanien und Italien auf die instabile Situation an den Märkten reagierten.

Am Montag waren die europäischen Aktien und der Euro auf ein Zehn-Jahres-Tief gegenüber dem Yen gesackt, als Gerüchte die Runde machten, dass die Lage in Griechenland sich auch negativ auf die Weltwirtschaft auswirken köntnen. Die US-Aktien entwickelten sich allerdings gegen den Trend -der Dow Jones stieg 0,63 Prozent infolge eines Berichts in der „Financial Times“, dass China beabsichtige, möglicherweise italienische Staatsanleihen zu kaufen.

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