Turkcell will in Libyen und Somalia investieren

Der größte Netzanbieter der Türkei will nach den politischen Umwälzungen in Libyen den Markt erobern. Auch in anderen nordafrikanischen Ländern plant Turkcell Investitionen.

2011 expandierte der Netzanbieter mit dem neuen Turkcell Europe Angebot. Nun will der türkische Anbieter auch in nordafrikanische Länder und Somilia investieren. Schon unter dem Gaddafi-Regime sei Turkcell angeboten worden in Libyen zu investieren, doch damals zögerte Turkcell noch, berichtete der Geschäftsführer Süreyya Civil bei einer Pressekonferenz in der türkischen Provinz Erzurum. Mit der veränderten politischen Lage habe sich das geändert. Auch Ägypten ist an einer Zusammenarbeit interessiert. Hier wäre Turkcell der dritte Netzanbieter.

„Die anderen beiden existierenden Anbieter Ägyptens befinden sich immer noch in der Hand von Angehörigen der Gaddafi Familie“, erklärt Civil. In Ägypten erhoffe man sich von Turkcell besonders den Aufbau eines Glasfasernetzes im Land. Überhaupt könne sich Turkcell Investitionen in verschiedenen Ländern Nordafrikas und auch in Somalia vorstellen. Dazu müsse sich die politische Situation in den betreffenden Ländern aber weiter ändern, so Civil.

 

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