Feuer in türkischem Gefangenentransport: Fünf Häftlinge sterben

Während der Überführung aus einem Gefängnis in der osttürkischen Provinz Van in eine Anstalt in Istanbul sind am Freitag fünf Insassen eines Gefangenentransprotes getötet worden. Das Fahrzeug hatte auf Grund eines technischen Defekts Feuer gefangen.

Der tragische Zwischenfall ereignete sich in der zentralen anatolischen Provinz Kayseri, auf der Autobahn zwischen den Bezirken Pınarbaşı und Gürün. Ersten Berichten zufolge, sei  aufgrund eines technischen Defekts ein Feuer im Fahrzeug ausgebrochen. Binnen kürzester Zeit sei der Kleinbus dem Raub der Flammen zum Opfer gefallen sein.

Soldaten stehen noch immer unter Schock

Der Gouverneur von Pınarbaşı, Mehmet Özel, erklärte, dass man derzeit davon ausgehe, dass sich das Feuer vom Motorraum her ausbreitete und schnell das ganze Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen habe. Den im vorderen Teil des Fahrzeugs befindlichen Soldaten sei es zudem nicht möglich gewesen, die hintere Abteilung des Busses, in dem sich die Gefangenen befanden, zu öffnen. Er war aus Sicherheitsgründen extra verriegelt.

Die begleitenden Soldaten, die den Tod der Häftlinge mitansehen mussten, stehen unter Schock. Die fünf Männer wurden als Abdülsetter Ölmez (35), Sinan Aska (18), Ismet Evin (33), Akif Karabalı (24) und Medeni Demir (47) identifiziert. Die Staatsanwaltschaft von  Pınarbaşı hat bereits Untersuchungen eingeleitet. Auch Justizminister Sadullah Ergin reiste nach Kayseri, um den Vorfall zu untersuchen.

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