Wulff lobt Rolle der Türken und der Türkei

Bundespräsident Wulff zeigt sich wieder einmal als Türkei-Fan: Vor seinem Treffen mit dem türkischen Präsidenten lobte er die Rolle der Türkei in der arabischen Welt - und den Beitrag der Deutsch-Türken zum Aufbau des Landes.

Wulff hat in einem Interview für die „Süddeutsche Zeitung“ die die Rolle der Türkei im Umbruchsprozess der arabischen Welt gewürdigt. Die Türkei sei „ein Beispiel dafür, dass Islam und Demokratie, Islam und Rechtsstaat, Islam und Pluralismus kein Widerspruch sein müssen“. Dies sei von „überragender Bedeutung für den Frieden in der Welt“.

Bundespräsident Christian Wulff lobte auch die Deutsch-Türken: „Einwanderer aus der Türkei haben Deutschland vielfältiger, offener und der Welt zugewandter gemacht“, sagte Wulff der „Süddeutschen Zeitung“.

Wulff ist auch weiterhin für einen EU-Beitritt der Türkei: Die Beitrittsverhandlungen müssten „fair und ergebnisoffen geführt werden müssen“. Die Türkei habe in allen Bereichen große Fortschritte gemacht.

Ab Sonntag weilt der türkische Präsidenten Abdullah Gül für drei Tage in Deutschland. Der Besuch soll die deutsch-türkischen Beziehungen weiter vertiefen. Wulff sieht in diesen Beziehungen „großes Potenzial“.

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