Winehouse-Mutter: „Es gab keinen anderen Weg für Amy als zu sterben“

Im ersten Interview nach dem Tod ihrer Tochter äußert Janis Winehouse, Mutter der im Juli mit 27 Jahren gestorbenen Sängerin, dass Amy sich den Tod selbst ausgesucht habe: "Amy hat getan, was Amy tun wollte."

„Amy hat getan, was Amy tun wollte. Irgendwie glaube ich, dass sie das so für sich entschieden hat. Ihr Leben konnte kein anderes sein. Es gab keinen anderen Weg für sie“, antwortet Janis Winehouse gegenüber der „Bild am Sonntag“ auf die Frage, ob sie nicht habe eingreifen können, da sie laut eigenen Äußerungen das Unheil doch hatte kommen sehen.

Die Nachricht vom Tod von Amy glaubte sie zuerst nicht

Gleichzeitig berichtet Janis vom Tag vor dem 23. Juli – dem Tag, als Amy Winehouse sich umbrachte. Sie habe ihre Tochter in Camden in ihrem Haus besucht, sie hätten gemeinsam zu Mittag gegessen. Amy sei „voller Leben“ und „voller Pläne“ gewesen. Sie hätten sich gemeinsam Kinderfotos angeschaut, Amy habe von ihren Plänen gesprochen, wieder auf Tour zu gehen und immer wieder gesagt: „I love you, Mummy, I love you, Mummy.“

Zuerst habe sie die Nachricht vom Tod ihres Mädchens nicht geglaubt, sagt sie. Ihr Lebensgefährte Richard habe den Anruf entgegengenommen und dann die Nachricht gesagt: „Aber ich glaubte es nicht. Es erreichte mich nicht.“ Erst als sie sie beim Gerichtsmediziner gesehen habe, sei die schreckliche Wahrheit zu ihr durchgedrungen: „Sie sah aus, als würde sie schlafen.“

Die Lieder ihrer Tochter kann sie nicht mehr anhören

Zur Ursache ihres Todes sagt Janis: „Es wurden keine illegalen Substanzen in ihrem Körper gefunden. Sie war runter von Drogen und hatte mit dem Trinken aufgehört. Und sie war stolz darauf.“ Richard, der bei dem Gespräch mit dem Blatt dabei ist, schaltet sich in das Gespräch ein. Seiner Ansicht nach ist der zu abrupte Alkoholentzug schuld an ihrem Tod: „Wenn Sie mit dem Auto bremsen, dann kommen Sie langsam und erst nach einer Weile zum Stehen. Würden Sie abrupt stoppen, würden Sie durch die Windschutzscheibe fliegen.“

Die Songs von Amy Winehouse könne Janis Winehouse immer noch nicht anhören, sagt sie: „Das wäre zu viel. Das sind ja nicht einfach Lieder. Das ist sie. Das bräche mir das Herz.“

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