Angst vor Wölfen in Brandenburgs Wäldern

Mindestens 30 Wölfe und ein Dutzend Welpen sollen inzwischen wieder in Brandenburgs Wäldern leben. Vor allem Bauern sind besorgt, da die hungrigen Raubtiere bislang nicht wenige Nutztiere getötet haben.

Bauern sind besorgt um ihr Vieh. So hätten Wölfe, die sich nach über 100 Jahren Abwesenheit inzwischen wieder in den Wäldern der Mark Brandenburg angesiedelt haben, im vergangenen Jahr in 15 Fällen 61 Schafe, eine Ziege, 23 Stück Damwild und zwei Kälber gerissen, berichtet „Bild“, was insgesamt einem Schaden von etwa 20.000 Euro für die Besitzer der Tiere bedeute. Auch in diesem Jahr seien schon 35 Nutztiere von Meister Isegrim getötet worden.

Die Bauern haben allerdings wenig Handhabe, außer ihre Tier besser einzuzäunen. Denn die Jagd auf Wölfe ist gesetzlich nach deutschem wie europäischem Recht verboten – auf die Tötung eines Wolfs stehen bis zu 50.000 Euro Strafe.

Die Eltern der in Brandenburg ansässigen Tiere soll aus der sächsischen Lausitz eingewandert sein – deren Vorfahren wiederum aus Polen. Von direkten negativen Begegnungen zwischen Mensch und Wolf, etwa Pilzsammlern oder Wanderern, ist nichts bekannt – Wölfe sind extrem scheue Tiere. Weitere Populationen von Wölfen gibt es in Bayern und Sachsen. Da die Beheimatung der Tiere in den Vogesen als erwiesen gilt, werden inzwischen auch im Schwarzwald Tiere vermutet.

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