In 60 Sekunden um die Welt: Unglaubliches Videomaterial von der ISS

Mit Hilfe von Bildern der internationalen Raumstation ISS ist eine atemberaubende Zeitraffung gelungen. Statt wie einst bei Jules Verne der reiche englische Gentleman Phileas Fogg in 80 Tagen, schafft es der Zuschauer nun in 60 Sekunden um die Welt.

Mit Hilfe von über 600 Einzelaufnahmen, die die ISS in gut 220 Meilen Höhe von der Erde geschossen hat, bastelte der Lehrer James Drake das Video, das mittlerweile zu einem echten YouTube-Hit avanciert ist.

Bedient hat er sich hierzu bei „The Gateway to Astronaut Photography of Earth„, das über eine Million faszinierender Bilder zur Verfügung stellt. Seit dem 15. September ist der Clip nun online und hat seitdem fast 600.000 Zuschauer angezogen.

Die Reise startet am Pazifik, dann gleitet der Betrachter über Nord- und Südamerika, bis er schließlich über der Antarktis landet. Während des Trips können auch einige Städte ausgemacht werden. Darunter: Vancouver Island, Victoria, Vancouver, Seattle, Portland, San Fransisco, Los Angeles, Phoenix, einige Ballungsgebiete in Texas, New Mexico, Mexico City, der Golf von Mexico und schließlich die Halbinsel Yucatan. Auch Guatemala, Panama, Columbien, Ecuador, Peru, Chile und der Amazonas sind zu sehen.

Dritter Deutscher geht 2014 an Bord der ISS

Wie an diesem Montag bekannt wurde, wird in Kürze ein weiterer deutscher Astronaut  zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Der 35-jährige Alexander Gerst aus dem baden-württembergischen Künzelsau wird nach Angaben der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) in Paris im Dezember 2014 an Bord einer russischen Weltraumfähre in den Weltraum fliegen. Dort ist er sechs Monate lang unter anderem für wissenschaftliche Experimente im Zustand der Schwerelosigkeit verantwortlich. Der Geophysiker ist erst der dritte Deutsche an Bord der ISS. Insgesamt ist er der elfte Deutsche im All. Vor ihm hatten Thomas Reiter im Jahr 2006 und Hans Schlegel im Jahr 2008 auf der Station gearbeitet.

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