Bombendrohung! Gül-Besuch in Humboldt-Uni verzögert

Der Auftritt des türkischen Präsidenten Abdullah Gül an der Humboldt-Universität wurde wegen einer Bombendrohung abgesagt - und soll nun doch stattfinden: Die Sicherheitsbehörden haben grünes Licht gegeben, dass die Veranstaltung doch stattfinden kann.

Gepannt waren am Montag um 17.30 Uhr hunderte Studenten und Journalisten in das Audimax der Berliner Humboldt-Universität gekommen, um den türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül zu hören. Er sollte um 18 Uhr dort zu den deutsch-türkischen Beziehungen sprechen. Schon eine halbe Stunde vor der Veranstaltung wurden der Saal wegen Überfüllung geschlossen.

Vor der Türe kam es jedoch zu Tumulten. Dabei gab es auch eine kleine Demonstration von PKK-Anhängern, die sich vom Bebelplatz zur Universität begeben hatte. Aus einem Lautsprecher war zu hören, dass Gül in Berlin nicht willkommen sei. Die AKP wurde ebenfalls geschmäht.

Danach ging von einem anonymen Anrufer eine Bombendrohung ein. Die Polizei ließ darauf den Saal räumen. Um etwa 19 Uhr wurde den teilnehmenden Journalisten mitgeteilt, dass man nun doch versuchen wolle, die Veranstaltung durchzuziehen.

Mehr im Verlauf des Abends

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.