Ali H. entführt Berliner Freundin mit Kindern nach Libyen

Eine verzweifelte Berliner Mutter kämpft in Libyen um ihre Kinder: Ali H., ein 33-jähriger soll seine Freundin und die gemeinsamen beiden Töchter zu einem Tunesien-Urlaub eingeladen haben - von wo aus er sie anschließend nach Libyen entführte.

Die Tat soll sich laut „Bild“ bereits Anfang August zugetragen haben. Der in Deutschland lebende Libyer Ali H. soll seine Freundin Samantha (24) sowie die gemeinsamen Töchter Miriam (7) und Nadja (4) zu einem Tunesien-Urlaub eingeladen haben. Das Angebot habe Samantha, die in der Beziehung viel unter Gewaltausbrüchen ihres Mannes gelitten habe, dankbar angenommen in der Hoffnung auf Besserung. Samanthas Vater Hans-Joachim berichtet davon, er habe „sie geprügelt, ihr die Nase gebrochen“.

Drohung an die Großeltern, die Enkel nicht mehr zu sehen

Das Paar informierte offenbar niemandem über ihre Abreise, Samanthas Eltern wurden ohne Wissen vom Abbleiben ihrer Tochter sowie der Enkeltöchter im Unklaren in Berlin zurückgelassen. Dann habe Ali nach Wochen plötzlich angerufen mit der Drohung, die Großeltern würden „ihre Enkelkinder nie wiedersehen“.

Vermutet wird, dass Ali Frau und Kinder nach Libyen gebracht habe und sie nun erpresse, dass sie entweder in Libyen als verschleierte Frau bleiben könne oder aber ohne diese zurück nach Deutschland gehen müsse, berichtet das Blatt weiter. Oma Regina habe dann noch Anrufe sowohl von Enkelin Miriam („Oma, du fehlst mir so sehr“) als auch von ihrer Tochter Samantha erhalten, die angekündigt habe, nur mit ihren Kindern nach Berlin zurückzukehren. Polizei und Auswärtiges Amt ermitteln.

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