PKK distanziert sich von Anschlägen in Ankara

Im Internet lässt die PKK verkünden, sie habe nichts mit dem Terroranschlag in Ankara zu tun. Die PKK werde absichtlich beschuldigt, um den Kurdenhass in der Bevölkerung zu schüren.

Die PKK nahm am Montag im Internet Stellung zu dem Anschlag in Ankara. Nachdem bekannt wurde, dass es sich um einen geplanten Terroranschlag hielt, gingen die türkischen Medien von der PKK als Drahtzieher aus. Die PKK weist die Behauptungen auf PKK-nahen Internetseiten von sich:“Für die Opfer des Anschlags am 20. September in Ankara wurde unsere Gruppe, die HPG verantwortlich gemacht. Unsere HPG-Guerilla haben mit dem Ereignis in Ankara nichts zu tun“, heißt es in der Erklärung. Die HPG ist der militärische Arm der PKK in verschiedenen Großstädten.

„Wir werden mit diesem Vorfall in Verbindung gebracht, um den Kurdenhass zu schüren“, so die PKK weiter. Die Intention sei, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und den Hass gezielt auf kurdische Zivilisten zu richten. Die türkischen Medien vertrauen dieser Stellungnahme allerdings nicht. In der liberalen Tageszeitung „Milliyet“ heißt es: “Die PKK hat schon bei vergangenen Anschlägen behauptet, sie sei es nicht gewesen, nur um sich dann später doch dazu zu bekennen.“

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