R.E.M. lösen sich auf: Schock für die Fans

Angeblich soll es innerhalb der Band keinerlei Streitigkeiten gegeben haben. Und dennoch haben die amerikanischen Kultrocker von R.E.M. jetzt auf ihrer Homepage die Trennung bekannt gegeben. Sänger Michael Stipe und seine Truppe begeistern seit mehr als 30 Jahren.

„Ich hoffe, dass unsere Fans verstehen, dass dies keine einfache Entscheidung war“, versucht Frontmann Stipe zu beruhigen. Ob er damit allerdings unter eingefleischten Anhängern der Formation großen Erfolg haben wird, ist fraglich.

Trennung erfolgte ohne Missklänge und in Freundschaft

In einer gemeinsamen Erklärung versuchen die R.E.M.-Musiker sich zu verabschieden: „Wir gehen fort mit einem tiefen Gefühl von Dankbarkeit, von Endgültigkeit und mit Erstaunen über all das, was wir erreicht haben. An jeden, der jemals von unserer Musik berührt wurde, unser tiefster Dank fürs Zuhören.“ Es gäbe keine Missklänge, kein Zerwürfnis, keine Anwälte, die sich streiten würden. „Wir haben diese Entscheidung zusammen getroffen, freundschaftlich und im besten Interesse für jeden von uns. Es ist einfach der richtige Zeitpunkt.“

Sänger Stipe, Bassist Mike Mills sowie Gitarrist Peter Buck stammen aus dem US-Bundesstaat Georgia und zählen nach mehr als 30 Jahren auf den Bühnen der Welt zu den erfolgreichsten amerikanischen Bands überhaupt. Songs wie „Man on the Moon“, „Loosing my Religion“ oder „Everybody Hurts“ gehören zu einem Repertoire, das ganze Generationen von Fans verinnerlicht haben.

Seit 2007 ist R.E.M. in der Rock ’n‘ Roll Hall of Fame

Im Jahr 1979 gründeten sie damals noch mit Schlagzeuger Bill Berry, der die Band 1997 verließ, eine einfache College-Band. Was dann folgte, war ein kometenhafter Aufstieg, der ihnen unzählige Preise und vor vier Jahren sogar den Einzug in die Rock ’n‘ Roll Hall of Fame beschehrte. Mit ihrem 15. Album „Collapse into Now“, das erst im vergangenen März erschienen ist, haben sie sich nun offenbar verarbschiedet. Doch gerade für das Showgeschäft gilt: „Sag‘ niemals nie!“

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