Terroristen erklären der Türkei den Krieg

Die TAK, die Freiheitsfalken Kurdistans, haben sich am Donnerstag zu dem Anschlag in Ankara bekannt. Die Explosion im Stadtzentrum sei nur der Beginn einer Anschlagsserie in den Großstädten der Türkei. Die türkische Bevölkerung ist nun auch im Westen nicht mehr sicher.

Die „Firat“ Nachrichtenagentur habe eine E-Mail der TAK erreicht, in der sich die PKK-Splittergruppe zu dem Anschlag in Ankara bekannt habe. Sie spricht von einem Krieg gegen die Türkei. Noch am Mittwoch erklärte die PKK, nichts mit dem Anschlag in Ankara zu tun zu haben. Über die TAK ist wenig bekannt. Sie soll ein terroristischer Arm der PKK sein. Es wird vermutet, dass TAK-Mitglieder die PKK oder die HPG zu schwach finden und deshalb in die Untergruppe eintreten.

Nach dem Anschlag in Ankara ist die Türkei in Angst. Der Terror wütet seit Montag nicht mehr nur im Osten des Landes. Er hat die Hauptstadt der Türkei erreicht. Bei dem Bombenanschlag starben drei Menschen und 34 wurden verletzt. Nach Veröffentlichung des Bekennerschreibens ist klar, die Angst der Bevölkerung ist berechtigt. Weite Anschläge werden folgen.

TAK kündigt neue Anschläge an

Für die Organisation gebe es keine Grenzen mehr, alles könne ein Ziel darstellen, so die TAK. In ihrem Bekennerschreiben kündigen sie weitere Anschläge in den türkischen Metropolen an: „Der Anschlag in Ankara ist nur der Anfang.“ Die Explosion in der Hauptstadt sei der Startschuss für weitere ähnliche Anschläge gewesen. Im Weiteren richtet sie die Terrorgruppe direkt an die Regierung: „Der Verantwortliche für den jetzt entstehenden Krieg und die Menschen, die dabei umkommen werden, ist allein Recep Tayyip Erdogan.“ Die AKP habe sich für diesen Krieg entschieden und müsse nun mit den Konsequenzen zurechtkommen.

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