Sicherheitsbedenken: FIFA verbietet Qualifikationsspiele auf irakischem Boden

Der Irak muss alle seine Spiele für die WM-Qualifikation 2014 sowie für Olympia 2012 in London an einen neutralen Ort verlegen. Das legten die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) und der Weltverband FIFA am Freitag mit dem Hinweis auf entsprechende Sicherheitsbedenken fest.

Auslöser war ein Spiel gegen Jordanien am 2. September. Im Verlauf des Matches fiel nicht nur der Strom im Franso-Hariri-Stadion im nordirakischen Arbil aus. Die Zuschauerränge waren auch offensichtlich überfüllt.

Irak muss Spielorte im Ausland nominieren

Najih Hmoud, Präsident des irakischen Fußball-Verbandes, nahm das Urteil Zähne knirschend auf: „Wir akzeptieren die FIFA-Entscheidung und werden sie umsetzen. Aber ich glaube, dass sie unangemessen ist, weil sie auf falschen Informationen beruht.“ Wo der geforderte neutrale Spielort für die WM-Qualifikationsspiele am 1. Oktober und die  Olympia-Qualifikationspiele am 3. Oktober sein soll, darüber gibt es bisher noch keine Informationen.

Im Rahmen der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft ist die irakische Nationalmannschaft in ihrer Vorrundengruppe (Gruppe A) derzeit auf Rang drei. Gegner sind neben Jordanien auch China und Singapur.

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