Terroranschlag: Bodrum entgeht nur knapp einer Katastrophe

Türkische Behörden konnten an diesem Freitag weitere Anschläge verhindern. In Bodrum und Bingöl wurden insgesamt 127 Kilogramm Sprengstoff gefunden. Die Behörden waren nach der Terrordrohung am vergangenen Donnerstag in Alarmbereitschaft.

Am Donnerstag bekannte sich die PKK-Splittergruppe TAK zu dem Anschlag in Ankara, der drei Menschen das Leben kostete. Im Bekennerschreiben kündigte die Terrororganisation weitere Anschläge in Großstädten an.

Festgenommener ist offenbar Mitglied der PKK

An diesem Freitag wurde nun in der Touristen-Hochburg Bodrum ein Verdächtiger festgenommen. In seinem Hotelzimmer fanden die Polizeibeamten mehr als zwei Kilogramm Sprengstoff. Außerdem wurden zwei gefälschte Pässe und 7.000 Dollar Bargeld gefunden. Der Anschlag sollte wahrscheinlich in den nächsten drei Tagen erfolgen. Nur so lange hatte der Mann das Hotelzimmer gebucht. Bei dem Festgenommenen handelt es sich offenbar um ein PKK-Mitglied.

In Bingöl, im Osten der Türkei, wurden unter einer Brücke weitere 125 Kilogramm Sprengstoff gefunden. Ein Teil des Sprengstoffs war in einer Schnellkochtopf versteckt, der Rest in einer Gasflasche. Die Behörden vermuten, dieser wurde hier nur versteckt, um ihn später für Anschläge zu benutzen. Jedoch ist unklar, in welchen Städten Anschläge mit diesem Material stattfinden sollten. Es konnte niemand festgenommen werden.

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