Türkei ergreift Partei für Palästina!

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat die Vereinten Nationen dazu aufgefordert, Palästina als souveränen Staat anzuerkennen. Er ist überzeugt, dass dieser Schritt nicht länger aufgeschoben werden kann.

Nach der Aufsehen erregenden Rede von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mahnte Davutoğlu am Freitag während eines Treffens der Islamischen Konferenz (OIC) am Rande der UN-Generalversammlung: Wie auf die Bitte Palästinas um Anerkennung als souveränen Staat reagiert werde sei ein echter Test für die UN und seine Mitgliedsstaaten.

Anerkennung darf nicht weiter hinausgezögert werden

Zuvor hatte Abbas trotz des Widerstands von Israel und den USA wie angekündigt einen Antrag auf staatliche Anerkennung Palästinas bei den Vereinten Nationen gestellt. Nach Ansicht des türkischen Außenministers sei es für Israel nun höchste Zeit zu erkennen, dass dieser Schritt nicht länger hinausgezögert werden dürfe. Je mehr sich das Land gegen internationales Recht stellen und Rufen nach Frieden trotzen würde, desto mehr würde sich Israel selbst in die Isolation treiben. Auch der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan äußerte sich bereits am Donnerstag während seiner Rede in New York in dieselbe Richtung.

Davutoğlu ist überzeugt, dass sinnvolle Friedensverhandlungen nur zwischen zwei gleichwertigen Staaten erfolgen könnten. „Unsere Lebenserfahrung und unser Gewissen rufen uns dazu auf Palästina zu unterstützen. Die Mitglieder der UN sollten hier keinen Fehler begehen“, so der Minister weiter. Er kündigte darüber hinaus an, dass die Türkei bei der UN einen Resolutionsentwurf gegen die israelische Besetzung des Gazastreifens einreichen werde.

Mehr hier:

Abbas beantragt Aufnahme Palästinas in die UNO

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.