US-Superwaffen für die Türkei!

Für Juni 2012 erwartet die Türkei die Lieferung von so genannten Predatoren. Das gab das türkische Verteidigungsminiserium nun bekannt. Zuvor hatten sich Premier Recep Tayyip Erdogan und die USA über den Transfer der unbemannten Flugkörper geeinigt, die einen entscheidenden Beitrag zum Kampf gegen den Terror leisten könnten.

„Wir haben dem Ganzen [der Lieferung der Predatoren] im Grundsatz zugestimmt. Die Verhandlungen werden fortgesetzt“, der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gegenüber der Nachrichtenagentur Cihan in  New York, wo der Politiker der 66. UN-Vollversammlung beiwohnte. Erdogan wies darauf hin, dass man sowohl den Kauf als auch ein Leasing der Drohnen angeboten hätte. Derzeit würden beide Länder noch über die Details der Lieferung verhandeln.

Neben US-Drohnen werden auch türkische Ankas eingesetzt

Später erklärte dann Verteidigungsminister İsmet Yılmaz, dass die Drohnen im Juni nächsten Jahres an die türkischen Streitkräfte (TSK) übergeben würden. Er lobte die amerikanischen Drohnen, die besser seien als die bisher eingesetzten israelischen Herons, fügte jedoch hinzu, dass etwa zur gleichen Zeit wie die US-Geräte auch die in der Türkei hergestellten Ankas der Armee zur Verfügung stünden.

Die Türkei war enttäuscht darüber, dass Israel sechs Herons nicht für Wartungsarbeiten zurück genommen hatte. Die Weigerung war umso bedauerlicher als dass diese Drohnen ein wesentlicher Bestandteil der Überwachungsmissionen sind, die Daten über die Terrororganisation PKK jenseits der südöstlichen Landesgrenzen sammeln.

İsmet Yılmaz hat „genügend“ Drohnen angefordert

Wie viele Predatoren insgesamt geliefert werden, darüber machte Yılmaz keinerlei Angaben. Er versicherte jedoch, dass die gewünschte Anzahl mit den Bedürfnissen der türkischen Armee abgestimmt sei. Noch einmal stellte der Minister in diesem Zusammenhang auch die strategische Partnerschaft und die Kooperation der Türkei und der USA im Kampf gegen den Terror heraus. Man „unterstützt sich gegenseitig ohne Bedingungen oder Vorurteile“.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.