Erdogan: Keine Gespräche mehr mit PKK-Terroristen!

Der türkische Premier hat angekündigt, keine Gespräche mehr mit den Terroristen der PKK abhalten zu wollen. Stattdessen schwor er, den Kampf fortzusetzen, bis diese ihre Waffen niederlegen würden.

Die Gespräche mit Abdullah Öcalan, dem inhaftierten Führer der PKK, seien ausgesetzt worden, so Erdogan. 5.000 Soldaten seien für eine spezielle Ausbildung rekrutiert worden, die ab März nächsten Jahres zum Einsatz kommen soll. Gleichzeitig sei Erdogan jedoch zu Gesprächen mit der Partei des Friedens und der Demokratie (BDP) bereit, wenn diese den Wunsch dazu äußerten.

Der kürzliche Angriff der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der südöstlichen Provinz Siirt, bei dem vier Frauen getötet wurden, zeige zudem die wahre und häßliche Gesicht der terroristischen Organisation, äußerte Erdogan in einem weiteren Gespräch am Sonntag: „Die PKK behandelt Frauen so innerhalb und außerhalb [der Organisation]. [..] Fast 200 Kugeln wurden in der Gegend abgefeuert. Wie kann es sein, dass es zu solch einem rücksichtslosen Angriff kommt?Die PKK ist eine Organisation, die so schlecht ist, dass sie wehrlose Menschen tötet. Wir wissen, dass sie auch fünf Frauen innerhalb der Organisation getötet haben. Sie ernähren sich von Blut „, so Erdogan.

Die Terrorganisation hatte am späten Dienstagabend ein Auto in der Nähe einer Polizeistation beschossen und mit Handgranaten attackiert. Dabei starben Nergiz Evin,  Kevser Çekin, Nurcan Olgaç, alle 25 Jahre alt sowie Zeynep Evin, 31.

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