Wangari Maathai: Erste afrikanische Nobelpreisträgerin gestorben

Die "Kanzlerin trauert mit Kenia um Friedensnobelpreisträgerin Maathai: Ihr Lebenswerk im Umweltschutz wird überdauern", schreibt Regierungssprecher Steffen Seibert an diesem Montagmittag über Twitter. Wangari Maathai ist am späten Abend des 25. September im Alter von 71 Jahren verstorben.

Die Professorin war die erste afrikanische Frau überhaupt, die im Jahr 2004 den Nobelpreis in Empfang nehmen durfte. Die Gründerin der Grüngürtel-Bewegung verstarb im Kreise ihrer Familie. In einem Krankenhaus in Nairobi erlag die Wissenschaftlerin, die sich für über Jahrzehnte für Umweltschutz und Menschenrechte einsetzte, am späten Sonntagabend einem langen Krebsleiden. Das bestätigte „The Green Belt Movement“ auf ihrer Internetseite.

Maathai rief größtes Aufforstungsprojekt Afrikas ins Leben

In den vergangenen drei Dekaden, die Bewegung rief die dreifache Mutter und Großmutter 1977 ins Leben, mobilisierte die erste weibliche Professorin an der Universität von Nairobi im bisher wohl größten Aufforstungsprojekt Afrikas arme Frauen, die am Ende fast 40 Millionen Bäume gepflanzt haben.

In ihrer Heimat wird sie seither als die „Mutter der Bäume“ verehrt. Die Verfechterin von Demokratie und Frieden übte auch merfach scharfe Kritik an der Globalisierung sowie der Gentechnik. Immer wieder geriet Maathai mit der Regierung in Konflikt. Die Vizeumweltministerin von 2003 bis Ende 2005 saß mehrmals im Gefängnis.

Die kenianische Bevölkerung reagiert tief betroffen auf ihren Tod:

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