Kinder von Michael Jackson sprechen erstmals über seinen Tod

Werden ihre zarten Seelen das überstehen? Die beiden ältesten Kinder des 2009 verstorbenen "King of Pop" wollen unbedingt vor Gericht über den Todestag ihres berühmten Vaters sprechen. Ihr Großmutter Katherine hält das für gar keine gute Idee.

Als er am vergangenen Wochenende in Berlin über den Roten Teppich schritt, lief vielen ein Schauer über den Rücken. Da war er, Prince Michael Junior, der 14-jährige Sohn von Michael Jackson. Anlässlich des zehnten „Tribute to Bambi“ war er in die Hauptstadt gekommen und hatte wertvolle Geschenke seiner Familie im Gepäck. Noch wirkt der junge Mann schüchtern. Ähnlichkeiten zu seinem Vater werden nur durch seine Kleidung gewahr. Nach Jahren in der Isolation lernt Prince gerade langsam mit den Medien umzugehen.

Jetzt wollen er und seine ein Jahr jüngere Schwester Paris einen für sie offenbar entscheidenden Schritt in der Verarbeitung ihres tragischen Verlustes gehen. Die beiden Teenager haben vor im Gerichtsprozess um Dr. Conrad Murray, dem einstigen Leibarzt des verstorbenen Superstars in den Zeugenstand zu treten.

Oma wird Prince Michael und Paris nicht aufhalten können

-Doch die Großmutter der beiden, die seit dem schrecklichen Ereignis im Juni 2009 für die insgesamt drei Geschwister sorgt, ist ganz und gar nicht begeistert. Gegenüber dem Magazin „RadarOnline.com“ erklärte hierzu ein Nahestehender der Familie: „Katherine widerstrebt diesem Vorgehen, weil sie weiß, wie traumatisch es für sie wäre. Aber sowohl Prince Michael als auch Paris haben gesagt, dass sie den Geschworenen erzählen wollen, was sie an dem Tag, an dem ihr Vater starb, gesehen haben.“ Und weiter: „Die Kinder möchten nicht, dass das Andenken ihres Vaters durch dieses Verfahren in den Dreck gezogen wird, und sie glauben, dass ihre Zeugenaussage helfen wird, Dr. Murray zu verurteilen.“

Inwieweit die Aussagen der beiden allerdings zu einer Verurteilung des Arztes, der nach Angaben eines anwesenden Notarztes schwere Fehler begangen haben soll, zu einer Verurteilung beitragen könnten ist fraglich. Ein weiterer, nicht näher genannter Insider befürchtet: „Prince und Paris haben Dr. Murray angehimmelt und dachten, dass er ihrem Vater von Gott gesandt wurde.“ Erst nach dem Tod ihres Vaters hätten sie sich eine nachträgliche Meinung von ihm geformt. Sowohl Prince als auch Paris könnten im Zeugenstand sogar Beweise für die Unschuld des Arztes liefern.

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